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Informationen für Weiterbildungsträger

Eintragungsbedingungen für die Kategorien Vor-Ort-Beratung (BAFA) und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW)

Eintragungsbedingungen für die Kategorien Vor-Ort-Beratung (BAFA) und/oder Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW)

Als Grundqualifikation ist die Ausstellungsberechtigung von Energieausweisen nach § 21 Energiesparverordnung 2014 (EnEV) nachzuweisen. Eine Eintragung mit § 29 EnEV ist ausgeschlossen.

Als Zusatzqualifikation erfordert der Eintrag in die Energieeffizienz-Expertenliste den Nachweis einer erfolgreich absolvierten Weiterbildung:

  • Modul „Beratung“ für die Eintragung für die Kategorie Vor-Ort-Beratung (BAFA)
  • Modul „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ für die Kategorie Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW)
  • beide Module für die Eintragung als Experte für BAFA und KfW

Die Inhalte des Moduls „Beratung“ entsprechen den Inhalten der Richtlinie zur Vor-Ort-Beratung (BAFA) von 2012.

Detailliertere Informationen zur Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste sowie zu Sonderregelungen für die Kategorie Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW) können sie hier abrufen.

Eine Übersicht, welche Nachschulung bzw. Fortbildung zu welcher Weiterbildung und Förderprogramm notwendig ist, finden Sie hier.

Nach Eingang des Antrags bei der dena haben die Experten die Möglichkeit, fehlende Unterlagen bzw. Qualifikationsnachweise innerhalb einer Frist von 6 Monaten nachzureichen.

Eintragungsbedingungen für die Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA)

Eintragungsbedingungen für die Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA)

Hinweis: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 01.01.2017 die Anforderungen zur Zulassung als Energieberater für das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ verschärft. So müssen Energieberater, die sich nach dem 01.01.2017 erstmalig beim BAFA registrieren, nun 80 Unterrichtseinheiten absolvierte Fortbildungen nachweisen.

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gemäß Punkt 21.3 des Regelhefts die Zulassung als Energieberater beim BAFA und damit eine gültige BAFA-Beraternummer Voraussetzung ist, um als Experte in die Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) eingetragen zu werden. Das bedeutet demnach, dass seit dem 01.01.2017 folgende verschärfte Anforderungen des BAFA auch für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste vom Antragsteller erfüllt werden müssen:

1) Für die Eintragung als Energieberater im Mittelstand müssen Sie beim Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (BAFA) zugelassen sein. Die Zulassung wird durch das BAFA erteilt. Nur mit einer gültigen BAFA-Beraternummer können Sie sich in die Expertenliste eintragen. Das BAFA übermittelt der dena elektronisch die Zulassung.

2) Zu diesem Zweck müssen Sie dem BAFA erlauben, Ihre Daten an die dena zu übermitteln. Aus technischen und datenschutzrechtlichen Gründen ist dies notwendig. Um Ihr Einverständnis für die Übermittlung Ihrer Daten an die dena zu erklären, rufen Sie das BAFA-Onlineportal auf und folgen Sie dem weiteren Ablauf. Ihre Datenfreigabe können Sie jederzeit widerrufen.

3) Als Grundqualifikation müssen Sie eine der folgenden Ausbildungen nachweisen:

a) Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer der folgenden Fachrichtungen: Energietechnik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Verbrennungstechnik, Umwelttechnik, Technische Gebäudeausrüstung, Versorgungstechnik, Bauingenieurwesen, Physik, Maschinenbau, Architektur oder

b) Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer weiteren einschlägigen Fachrichtung der Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit Ausbildungsschwerpunkten in den oben genannten Gebieten oder

c) Staatlich anerkannter oder geprüfter Techniker oder Meisterabschluss in einem der folgenden Fachbereiche: Heizungs-/Lüftungs-/Klima-, Elektro-, Kältesystem-, Metall-, Umwelt-, Bau-, Isolier-, Maschinenbau- oder Physiktechnik.

Zusätzlich müssen Sie eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen, innerhalb der Sie praxisbezogene Kenntnisse über die betriebliche Energieberatung erworben haben. Haben Sie eine Ausbildung gemäß Punkt b) absolviert, muss die Tätigkeit mindestens fünf Jahre lang ausgeführt worden sein. Die Berufserfahrung muss durch entsprechende Bescheinigungen, z.B. des Arbeitgebers, nachgewiesen werden. Eine Selbsterklärung für Selbstständige finden Sie hier.

Zum Zeitpunkt der Eintragung müssen Sie darüber hinaus eine Tätigkeit als selbständiger oder angestellter Energieberater in einem Beratungsunternehmen nachweisen können. Eine entsprechende Selbsterklärung finden Sie hier.

4) Als Zusatzqualifikation müssen erfolgreich absolvierte Fortbildungen im Umfang von insgesamt 80 Unterrichtseinheiten (UE) nachgewiesen werden, wobei mindestens 16 UE zum Zeitpunkt der Zulassung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen dürfen. Der geforderte Umfang der Zusatzqualifikation kann dabei durch die Teilnahme an mehreren Fortbildungsmaßnahmen erbracht werden. Informationen zu den genauen Fortbildungsanforderungen und den zulässigen Fortbildungsthemen können Sie unter folgendem Link abrufen: http://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ebm_fortbildungsanforderungen.pdf.

Gerne möchten wir Ihnen auch die Anleitung zur Eintragung für Förderprogramme im Bereich Nichtwohngebäude empfehlen. In dieser wird der Eintragungsprozess nochmals detailliert und schrittweise erläutert.

Eintragungsbedingungen für die Kategorie „Energieefizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude“ (KfW)

Eintragungsbedingungen für die Kategorie „Energieefizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude“ (KfW)

Als Grundqualifikation muss die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 erfüllt und nachgewiesen werden.

Als Zusatzqualifikation muss eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung nachgewiesen werden. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten (UE) und unterteilt sich in Basisthemen energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie ein Zusatzmodul „Planung und Umsetzung Nichtwohngebäude“.

Um die bestehenden Angebote des Weiterbildungsmarktes zu berücksichtigen, werden während einer Übergangsperiode bereits absolvierte Weiterbildungen zur DIN V 18599 mit mindestens 40 UE und Abschlussprüfung entsprechend angerechnet.

Bei Experten, die bereits in den Kategorien „Wohngebäude (KfW)“ und/oder „Vor Ort Beratung (BAFA)“ eingetragen sind, gilt der Fortbildungsumfang von 100 UE Basisthemen im Bereich des energieeffizienten Bauens und Sanierens als absolviert und nachgewiesen.

Experten, die bereits in der Kategorie „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) eingetragen sind, müssen von den 100 UE Basisthemen nur noch 84 UE nachweisen.

Zur Verdeutlichung der Eintragungsanforderungen haben wir für Sie eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Eintragung während der Übergangsperiode erstellt.

Nach Eingang des Antrags bei der dena haben die Experten die Möglichkeit, fehlende Unterlagen bzw. Qualifikationsnachweise innerhalb einer Frist von 6 Monaten nachzureichen.

Anforderungen an Weiterbildungen: Modul Beratung und Modul Planung und Umsetzung (Wohngebäude)

Anforderungen an Weiterbildungen: Modul Beratung und Modul Planung und Umsetzung (Wohngebäude)

Die richtige und dauerhafte Qualifikation der Experten ist ein wichtiger Bestandteil der Expertenliste. Für den Eintrag in die Kategorien „Vor-Ort-Beratung“ (BAFA) sowie "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude" (KfW) wurden dementsprechend die Weiterbildungsmodule „Beratung“ und „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ entwickelt. Die Inhalte sind auf die gestiegenen Anforderungen bei der Energieberatung und beim Bauen oder Sanieren hocheffizienter Wohngebäude abgestimmt und orientieren sich an den bereits existierenden Weiterbildungsangeboten für Energieeffizienz-Experten.

Das Modul "Beratung" gilt als Nachweis der Zusatzqualifikation für die Eintragung als Experte für die Vor-Ort-Beratung (BAFA), das Modul "Planung und Umsetzung (Wohngebäude)" für die KfW-Förderprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude".

Die Inhalte und der Umfang der jeweiligen Module sind im Weiterbildungskatalog dargestellt.

Für Personen nach § 21 Satz 1 Nr. 1 EnEV gilt der Basisumfang der Unterrichtseinheiten (130 Unterrichtseinheiten pro Modul, 200 Unterrichtseinheiten für beide Module). Für die übrigen Personengruppen (§ 21 Satz 1 Nr. 2, 3 und 4 EnEV) gilt für die Zusatzqualifikation ein erhöhter Weiterbildungsumfang zur Erweiterung der Grundlagenkenntnisse (210 Unterrichtseinheiten pro Modul, 280 Unterrichtseinheiten für beide Module). Für Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz gilt ein reduzierter Umfang von mind. 70 Unterrichtseinheiten für das Modul Beratung, 70 Unterrichtseinheiten für das Modul Planung und Umsetzung (Wohngebäude) und 120 Unterrichtseinheiten für beide Module.

Die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) nach Rahmenlehrplan 2012 wird für alle Berufsgruppen als Weiterbildung für beide Module angerechnet.

Beide Module enden jeweils mit einer verpflichtenden Abschlussprüfung für alle Berufsgruppen. Die Prüfung wird durch den Weiterbildungsträger abgenommen.

Die Weiterbildungsträger verpflichten sich, den Weiterbildungskatalog in ihren Weiterbildungen einzuhalten (Selbstverpflichtung), und bestätigen dies z.B. anhand des Formblatts „Erklärung des Anbieters von Aus-/ Weiterbildungskursen - Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ ihren Teilnehmern. Eine Zertifizierung des Weiterbildungsträgers erfolgt nicht.

Wie bei dem BAFA sind alternative Lehrformen (Fernlehrgänge, „eLearning“, „Online-Chatrooms“ u.ä.) unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Der Präsenzanteil muss mindestens 30 % der gesamten Unterrichtseinheiten betragen. Für den für das Selbststudium vorgesehen Teil (d. h. höchstens 70 %) ist die gegenüber einem Präsenzstudium erforderliche verbleibende Zeitdauer zu verdoppeln.
  • Ein geringerer Präsenzanteil ist möglich, wenn der Lehrgang durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) zugelassen ist. Die übrigen Anforderungen gelten unverändert.

Anforderungen an Weiterbildungen: Modul Planung und Umsetzung (Nichtwohngebäude)

Anforderungen an Weiterbildungen: Modul Planung und Umsetzung (Nichtwohngebäude)

Die richtige und dauerhafte Qualifikation der Experten ist ein wichtiger Bestandteil der Expertenliste. Für den Eintrag in die Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude" (KfW) wurde dementsprechend das zusätzliche Weiterbildungsmodul „Planung und Umsetzung (Nichtwohngebäude)“ entwickelt. Die Inhalte sind auf die gestiegenen Anforderungen bei der Energieberatung und beim Bauen oder Sanieren hocheffizienter Nichtwohngebäude abgestimmt und orientieren sich an den bereits existierenden Weiterbildungsangeboten für Energieeffizienz-Experten.

Die Inhalte und der Umfang des Zusatzmoduls sind in Anlage 4 des Regelhefts dargestellt. Der Stundenumfang beläuft sich auf 80 Unterrichtseinheiten (UE). Das Zusatzmodul endet mit einer verpflichtenden Abschlussprüfung die durch den Weiterbildungsträger abgenommen wird.

Die Weiterbildungsträger verpflichten sich, die in Anlage 4 des Regelhefts dargestellten Inhalte in ihren Weiterbildungen einzuhalten (Selbstverpflichtung), und bestätigen dies z.B. anhand des Formblatts „Erklärung des Anbieters von Aus-/ Weiterbildungskursen - Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ ihren Teilnehmern. Eine Zertifizierung des Weiterbildungsträgers erfolgt nicht.

Für die Eintragung in die Kategorie Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW) müssen insgesamt 150 Unterrichtseinheiten Weiter- bzw. Fortbildungen absolviert worden sein. Dementsprechend sind ergänzend zum Zusatzmodul noch weitere Fort- oder Weiterbildungen zu Basisthemen energieeffizientes Bauen und Sanieren um Umfang von 70 UE nachzuweisen.

Während einer Übergangsperiode können alternativ zum Zusatzmodul auch bereits absolvierte Weiterbildungen zur DIN V 18599 mit mindestens 40 UE und Abschlussprüfung angerechnet werden. Da weiterhin insgesamt 150 UE nachzuweisen sind, erhöht sich je nach Umfang der bereits absolvierten Weiterbildung die Anzahl an Unterichtseinheiten in den Basisthemen auf 100 bzw. 110.

Zur Verdeutlichung der Eintragungsanforderungen haben wir für Sie eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Eintragung während der Übergangsperiode erstellt.

Anforderungen an Fortbildungen

Anforderungen an Fortbildungen

Experten, die ihre Weiterbildung gemäß den Modulen „Beratung“, „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ oder „Planung und Umsetzung (Nichtwohngebäude)“ mehr als zwei Jahre vor Antragsstellung abgeschlossen haben, müssen zusätzlich 16 Unterrichtseinheiten (UE) Fortbildung nachweisen. Zulässige Themen der Fortbildung sind in den folgenden Anlagen des Regelhefts aufgeführt:

  • Modul „Beratung“: Anlage 2
  • Modul „Planung und Umsetzung (Wohngebäude): Anlage 2
  • Modul „Planung und Umsetzung (Nichtwohngebäude)“: Anlage 6

Außerdem brauchen die bereits eingetragenen Experten 24 UE Fortbildung um ihren Eintrag alle drei Jahre verlängern zu können. Die zulässigen Themenbereiche für die jeweiligen Kategorien können folgenden Anlagen des Regelhefts entnommen werden:

  • „Vor-Ort-Beratung“ (BAFA) sowie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ (KfW): Anlage 2
  • „Energieberatung im Mittelstand“: Anlage 3
  • „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude“ (KfW): Anlage 6

Fortbildungen mit alternativen Lehrformen

Voraussetzung zur Anrechnung von Fortbildungen mit alternativen Lehrformen (E-Learning, Online-Seminare, Webinare etc.) ist eine Kurzprüfung am Ende des Seminars. Zudem wird die jeweilige Fortbildung nur mit der Hälfte der Seminardauer angerechnet.

Ist der Lehrgang durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) zugelassen, wird der Umfang vollständig angerechnet.

Aufnahme in die Liste der Weiterbildungsträger

Aufnahme in die Liste der Weiterbildungsträger

Wir führen eine Liste von Weiterbildungsträgern, die die folgenden Weiterbildungen anbieten:

  • Ergänzende Weiterbildung 80 UE für die Eintragung als Experte für die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ (KfW) mit vorhandener Weiterbildung gemäß Richtlinie der Vor-Ort-Beratung (BAFA) vor 2012 (Inhalte: siehe Kriterienkatalog Ergänzende Weiterbildung (80 UE).
  • Weiterbildung gemäß dem Modul „Planung und Umsetzung - Nichtwohngebäude“ (Inhalte: siehe Anlage 4 des Regelhefts)
  • Weiterbildung zur „Anwendung der DIN V 18599“ mit mind. 50 Unterrichtseinheiten und verpflichtender Abschlussprüfung

Bieten Sie solche Weiterbildungen an? Damit wir Sie in die Liste der Weiterbildungsträger aufnehmen können, füllen Sie einfach das Anmeldeformular aus und senden Sie dieses per E-Mail / Fax an: fortbildung@energie-effizienz-experten.de / 030 726165 - 799.

Eine Zertifizierung/Anerkennung des Weiterbildungsträgers erfolgt nicht. Die Weiterbildungsträger verpflichten sich, die jeweiligen Weiterbildungskataloge in ihren Weiterbildungen einzuhalten (Selbstverpflichtung), und bestätigen dies z.B. anhand des Formblatts „Erklärung des Anbieters von Aus-/ Weiterbildungskursen - Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ ihren Teilnehmern.

Anrechnung von Fortbildungen und Aufnahme von Fortbildungen in den Veranstaltungskalender

Anrechnung von Fortbildungen und Aufnahme von Fortbildungen in den Veranstaltungskalender

Bieten Sie Fortbildungen an?

Gerne können wir Ihre Fortbildungen mit Unterrichtseinheiten für die Energieeffizienz-Expertenliste anrechnen und, wenn von Ihnen gewünscht, in unseren Veranstaltungskalender aufnehmen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie zumindest teilweise Inhalte in Themen aus dem Regelheft für das entsprechende Förderprogramm vermitteln.

Über den neuen Zugang für Fortbildungsträger haben Sie ab sofort die Möglichkeit, neue Fortbildungsveranstaltungen Ihrer Institution eigenständig und schneller als bisher dem Veranstaltungskalender der Expertenliste hinzuzufügen. Das bisherige Verfahren, uns neue Veranstaltungen in einem Excel-Formular per E-Mail zuzusenden, soll so schrittweise abgelöst werden.

Zur Nutzung des neuen Zugangs müssen Sie sich zunächst unter www.energie-effizienz-experten.de/veranstaltungen/veranstalter/profil-anlegen/ registrieren. Anschließend können Sie sich über den regulären Login für Experten auf der Startseite der Expertenliste mittels Ihres Benutzernamens (nicht der E-Mail-Adresse) und Ihrem Kennwort einloggen. Zur Unterstützung im Umgang mit dem neuen Zugang haben wir für Sie eine Anleitung zur Registrierung und Nutzung des Anbieter-Zugangs erstellt. Wenn Sie weitere Fragen zum neuen Anbieter-Zugang haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an fortbildung@energie-effizienz-experten.de.

Anfordern eines Fortbildungscodes für bereits abgeschlossene Fortbildungen

Anfordern eines Fortbildungscodes für bereits abgeschlossene Fortbildungen

Für Fortbildungen, die nicht länger als 3 Monate zurückliegen, können Sie rückwirkend einen Fortbildungscode anfordern. Für ältere Veranstaltungen besteht diese Möglichkeit nicht, allerdings  können Fortbildungen von den Experten auch problemlos ohne Fortbildungscode eingestellt werden.

Über den neuen Zugang für Fortbildungsträger haben Sie ab sofort die Möglichkeit,  Fortbildungsveranstaltungen Ihrer Institution eigenständig und schneller als bisher dem Veranstaltungskalender der Expertenliste hinzuzufügen.

Zur Nutzung des neuen Zugangs müssen Sie sich zunächst unter www.energie-effizienz-experten.de/veranstaltungen/veranstalter/profil-anlegen/ registrieren. Anschließend können Sie sich über den regulären Login für Experten auf der Startseite der Expertenliste mittels Ihres Benutzernamens (nicht der E-Mail-Adresse) und Ihrem Kennwort einloggen. Zur Unterstützung im Umgang mit dem neuen Zugang haben wir für Sie eine Anleitung zur Registrierung und Nutzung des Anbieter-Zugangs erstellt. Wenn Sie weitere Fragen zum neuen Anbieter-Zugang haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an fortbildung@energie-effizienz-experten.de.

Über die Expertenliste

Über die Expertenliste

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW Bankengruppe (KfW) haben beschlossen, Experten für die geförderte Energieberatung und für hocheffiziente Sanierungen und Neubauten in einer bundeseinheitlichen Liste zu führen. Damit soll die Qualität bei Energieberatungen und beim energieeffizienten Bauen und Sanieren sichergestellt werden. Untersuchungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sowohl bei Energieberatungen als auch bei den Leistungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren zum Teil erhebliche Qualitätsmängel auftreten.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Liste der Aussteller für qualitätsgesicherte Energieausweise wurde die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen eines Projektes mit dem Aufbau und der Betreuung der Energieeffizienz-Expertenliste betraut. Die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Expertenliste erfolgt in laufender Abstimmung mit BMWi, BAFA und KfW und verfolgt die qualitätsgesicherte Abwicklung der Förderprogramme „Vor-Ort-Beratung“ (BAFA), „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude“ (KfW), „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) sowie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude“ (KfW).

Die Kosten für den Experten betragen einmalig 50 Euro zzgl. MwSt. für die Eintragung sowie 100 Euro zzgl. MwSt. für den Jahresbeitrag. Bei Eintragung über einen Netzwerkpartner reduziert sich der Jahresbeitrag. Die Einnahmen werden ausschließlich für die Durchführung der Expertenliste verwendet. Dies wird von unabhängigen Wirtschaftsprüfern jährlich kontrolliert. Die Träger der Förderprogramme werden über die Ergebnisse dieser Prüfungen informiert. Die für die Aufgaben der Expertenliste anfallenden Dienstleistungen werden marktüblich vergütet.

Mit der Expertenliste wird für die Verbraucher die Suche nach Experten vereinfacht. Durch die bundesweit gültige und berufsständisch übergreifende Liste ist es  leichter geworden, einen geeigneten Experten für die genannten Förderprogramme zu finden. Die Energieeffizienz-Expertenliste ist mit weiteren, auf qualitativ gleichwertigem Niveau existierenden Listen (z.B. GIH, DEN) vernetzt.

 

Initiiert und getragen von

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Logo Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Betreut durch

Logo Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)