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Fünf Jahre Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes: Positive Bilanz zum Jubiläum

Fünf Jahre Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes: Positive Bilanz zum Jubiläum

21.11.2016: Qualifizierte Experten sind unerlässlich, wenn es um energieeffizientes Bauen und Sanieren geht. Deshalb gibt es seit fünf Jahren die „Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“: Sie definiert bundesweit Qualifikationsanforderungen für Fachleute und ermöglicht es Gebäudeeigentümern, geprüfte Experten in ihrer Nähe zu finden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die KfW Bankengruppe und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind die Initiatoren der Expertenliste, die Deutsche Energie-Agentur (dena) betreut die stetig wachsende Datenbank. Zum fünfjährigen Jubiläum ziehen die Beteiligten eine positive Bilanz: Mittlerweile sind rund 13.800 Fachleute eingetragen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist im Markt zu spüren. Das zeigen rund 52.000 Suchanfragen pro Monat. Energieberater bekommen mittlerweile jeden 3. Auftrag über die Expertenliste.

„Mit der Energieeffizienz-Expertenliste haben wir deutschlandweit einheitliche Qualifikationsstandards im Rahmen der Förderprogramme des Bundes geschaffen“, so Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Dies ist wichtig, denn für eine erfolgreiche Energiewende müssen Deutschlands Gebäude energieeffizienter werden. Die kompetente Beratung durch Energieberater und Fachplaner ist für Bauherren dabei eine entscheidende Grundlage, um energetische Sanierungs- oder Baumaßnahmen durchzuführen. Die einheitlichen Qualifikationsstandards erhöhen das Vertrauen der Bauherren in die Kompetenz der gelisteten Experten.“

Wegbereiter für KfW-Förderung

Die KfW fördert mit Mitteln des Bundes energetische Einzelmaßnahmen sowie den Neubau von und die Sanierung zu KfW-Effizienzhäusern. Damit ist sie Vorreiter in der Energieeffizienz. Die Erfahrungen aus dem Wohngebäudebereich werden auch auf Nichtwohngebäude übertragen. Voraussetzung für eine Förderung von Investitionen an Wohngebäuden ist eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen gelisteten Experten.

„Die Expertenliste ist ein wichtiger Bestandteil des umfangreichen Qualitätssicherungskonzepts für die Förderprogramme der KfW. Wir stellen damit sicher, dass die Fördermittel sach- und fachgerecht eingesetzt werden und der Bauherr auch das gewünschte energetische Niveau erreicht “, so Detlev Kalischer, Direktor der KfW.

Teil der Qualitätssicherung ist auch eine stichprobenhafte Überprüfung von KfW und dena, ob bei den geförderten Bauprojekten der energetische Standard eingehalten worden ist. Das stellt zusätzlich sicher, dass die Fachleute für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen für Wohn- und Nichtwohngebäude sowie für Vor-Ort-Energieberatungen und Energieberatungen im Mittelstand die hohen Standards erfüllen.

Die dena ist nah dran an den Fachleuten: Täglich werden die Fragen der Experten beantwortet, Qualifikationen geprüft und neue Anträge bearbeitet. „Die Erfahrungen aus dem direkten Kontakt mit den Experten nehmen wir mit, um gemeinsam mit den Fördermittelgebern und unseren Netzwerkpartnern die Datenbank kontinuierlich auszubauen und bei Verbrauchern und Fachexperten bekannt zu machen“, so dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann.

Zentrales Verzeichnis mit hohen Standards

In der „Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ finden private, gewerbliche und kommunale Bauherren Fachleute für ihr energieeffizientes Bau- oder Sanierungsvorhaben. Die Energieeffizienz-Experten helfen bei der Entscheidung über sinnvolle Energiesparmaßnahmen, übernehmen die Planung, organisieren die Umsetzung und unterstützen die Bauherren bei der Beantragung von Fördermitteln bei der KfW („Energieeffizient Bauen und Sanieren“) und dem BAFA („Vor-Ort-Beratung“, „Energieberatung im Mittelstand“).

Um in die Expertenliste aufgenommen zu werden, weisen die Experten ihre Qualifikation im Bereich des energieeffizienten Bauens und Sanierens bei der dena nach. Nach drei Jahren kann der Eintrag nur durch den Nachweis entsprechender Fortbildungen oder praktischer Erfahrungen verlängert werden. Die dena betreut die Datenbank und stimmt sich dabei eng mit den Fördermittelgebern und Trägern der Expertenliste ab: dem BMWi, der KfW und dem BAFA.

Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes: eine Chronik

  • 2011: BMWi, BAFA und die KfW beschließen, eine bundeseinheitliche Datenbank für qualifizierte Energieeffizienz-Experten aufzubauen, um die Qualität von geförderten Energieberatungen und energieeffizienten Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen sicherzustellen. Es sollen auch Experten gelistet werden, die Baumaßnahmen an Denkmalen sowie Baudenkmalen oder sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz begleiten können. Die dena baut die Expertenliste mit auf und betreut sie.
  • 2012: Der 1000. Wohngebäude-Experte trägt sich in die Liste ein.
  • 2013: Bereits 5000 Wohngebäude-Experten sind in der Liste zu finden.
  • 2014: Ein Eintrag in die Expertenliste wird Pflicht, um Förderanträge für die KfW-Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ (Programme 151/152, 153, 430, 431) zu stellen.
  • 2015: Ab Januar finden Unternehmen qualifizierte Fachleute im Rahmen des Förderprogramms „Energieberatung im Mittelstand (BAFA)“. Das BMWi unterstützt mit diesem Förderprogramm kleine und mittlere Unternehmen bei der Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen.Ab Oktober können sich in die Expertenliste auch Fachleute eintragen, die KfW-Effizienzhäuser im Nichtwohngebäudebereich planen und in der Umsetzung begleiten („Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“).
  • 2016: Der 1000. Nichtwohngebäude-Experte wird gelistet. Im November feiert die Expertenliste ihren 5. Geburtstag mit mehr als 13.800 eingetragenen Experten, 23 Netzwerkpartnern und 52.000 Suchanfragen pro Monat.

Bereits über 1.000 Fachleute für Nichtwohngebäude eingetragen

Bereits über 1.000 Fachleute für Nichtwohngebäude eingetragen

07.09.2016: In der Energieeffizienz-Expertenliste sind mittlerweile über 1.000 Fachleute für Nichtwohngebäude eingetragen. Die neue Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“ wurde erst Ende Oktober 2015 eingeführt. Zahlreiche weitere Anträge liegen vor. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) führt die Liste unter www.energie-effizienz-experten.de im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW Bankengruppe.

Gelistet sind Architekten und Ingenieure mit nachgewiesenen Fachkenntnissen im Bereich des energiesparenden Bauens und Sanierens von Nichtwohngebäuden. In diese Kategorie gehören beispielsweise Fabrikhallen, Hotels, Schulen und Supermärkte. Die Experten nehmen das Gebäude als Ganzes in den Blick, inklusive umfangreicher Anlagentechnik, informieren über Fördermöglichkeiten und überprüfen das Einhalten der technischen Mindestanforderungen.

Gewerbliche und kommunale Bauherren finden Experten für ihr Bau- oder Sanierungsprojekt über die Suchfunktion der Webseite. Hier können sie über die Postleitzahl nach einem Experten in ihrer Nähe suchen. Fachleute, die sich als Experte für Nichtwohngebäude eintragen möchten, finden auf der Webseite eine ausführliche Anleitung.

Verbesserte Fördermöglichkeiten

Die KfW fördert seit dem 1. Juli 2015 die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden. Seit dem 1. Oktober 2015 können Kommunen, soziale Einrichtungen und kommunale Unternehmen auch energieeffiziente Neubauten über die KfW fördern lassen. Die bereits bestehende Förderung für die energetische Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur wurde spürbar verbessert: Zum Beispiel gibt es nun Tilgungszuschüsse in Höhe von 5 Prozent für energetische Einzelmaßnahmen.

Zur Energieeffizienz-Expertenliste

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW hatten im Jahr 2011 beschlossen, qualifizierte Energieeffizienz-Experten in einer bundeseinheitlichen Datenbank zu führen, um die Qualität von geförderten Energieberatungen und energieeffizienten Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen sicherzustellen. Der Aufbau und die Betreuung der Liste erfolgt durch die dena.

Expertenliste in BMWi-Effizienzkampagne eingebunden

Expertenliste in BMWi-Effizienzkampagne eingebunden

13.05.2016: Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine breit angelegte Offensive zur Steigerung der Energieeffizienz gestartet. Damit beginnt auch die Informationskampagne „Deutschland macht´s effizient“. Die Kampagne richtet sich an private Verbraucher, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

Auf der Kampagnenseite www.deutschland-machts-effizient.de ist auch die Expertensuche der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes eingebunden. Sie finden die Expertensuche unter anderem in der Rubrik „Eigenheim“ bei „Sanieren“ und „Bauen“.

Weitere Informationen zur Offensive finden Sie auch in der Pressemitteilung des BMWi.

Eintragungsstart für neue Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude" (KfW)

Eintragungsstart für neue Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude" (KfW)

27.10.2015: Ab sofort können sich in die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes auch Fachleute eintragen, die KfW-Effizienzhäuser im Nichtwohngebäudebereich planen und in der Umsetzung begleiten. Die entsprechende Kategorie nennt sich Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW).

Seit dem 1. Juli 2015 fördert die KfW die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau gewerblich genutzter Nichtwohngebäude in den Bereichen Handel, Dienstleistungen und Industrie (KfW-Programme 276, 277, 278). Außerdem wurden die bestehenden Förderprogramme für kommunale und soziale Nichtwohngebäude wie Schulen oder Krankenhäuser ab dem 1. Oktober 2015 um eine Neubauförderung ergänzt (KfW-Programme 217 – 220).

Analog zum KfW-Programm Wohngebäude müssen die künftigen Nichtwohngebäude-Experten eine Grund- und eine Zusatzqualifikation vorweisen. Grundqualifikation ist die Ausstellungsberechtigung für Energieausweise für Nichtwohngebäude nach Paragraf 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die Zusatzqualifikation weisen die Experten über Weiterbildungen oder eine Referenz nach. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten. Sie unterteilt sich in Basisthemen energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie ein Zusatzmodul „Planung und Umsetzung Nichtwohngebäude“.

Um die bestehenden Angebote des Weiterbildungsmarktes zu berücksichtigen, werden während einer Übergangsperiode bereits absolvierte Weiterbildungen zur DIN V 18599 mit mindestens 40 UE und Abschlussprüfung entsprechend angerechnet.

Zur Verdeutlichung der Eintragungsanforderungen haben wir für Sie eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Eintragung während der Übergangsperiode erstellt.

Experten, die bereits in den Kategorien Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW) und/oder Vor Ort Beratung (BAFA) eingetragen sind, müssen lediglich noch Weiterbildungen im Umfang von 50 Unterrichtseinheiten nachweisen. Für sie fallen bei einer zusätzlichen Listung als Experte für Nichtwohngebäude auch keine weiteren Gebühren an. Ein neuer Eintrag in die Liste kostet einmalig 50 Euro (netto), hinzu kommt ein Jahresbeitrag in Höhe von 100 Euro (netto).

Die genauen Anforderungen für die Listung als Experte für Nichtwohngebäude sind im aktuellen Regelheft beschrieben. Der Eintragungsprozess wird in der Anleitung zur Eintragung für Förderprogramme im Bereich Nichtwohngebäude nochmals detailliert und schrittweise erläutert.

Eintragung für die Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)" zeitnah möglich

Eintragung für die Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)" zeitnah möglich

16.10.2015: Fachleute für die energetische Sanierung sowie den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden, die sich für die neue Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)" listen lassen möchten, bitten wir noch um etwas Geduld. Die Eintragung wird zeitnah möglich sein.

Sobald Sie sich eintragen können, werden wie Sie über die Internetseite der Expertenliste informieren. Bereits eingetragene Experten erhalten zusätzlich einen entsprechenden Infoletter per E-Mail.

Energieeffizienz-Expertenliste wächst stetig: schon über 500 Energieberater im Mittelstand

Energieeffizienz-Expertenliste wächst stetig: schon über 500 Energieberater im Mittelstand

15.09.2015: Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes wird zunehmend umfangreicher: Zusätzlich zu zahlreichen Fachleuten für energetische Modernisierung und den Neubau von Wohngebäuden enthält die Datenbank nun schon knapp 560 Kontakte von Energieberatern für Unternehmen.

Seit Januar dieses Jahres dürfen sich auch qualifizierte Fachleute für Unternehmen in die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes eintragen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt mit dem Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Energieeinsparpotenziale zu identifizieren. Zudem werden Energieberatungen für den Mittelstand gefördert, die den Anforderungen an sogenannte „Energie-Audits“ nach der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Auch die fachliche Begleitung bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen kann nun in diesem Rahmen bezuschusst werden. Alle wichtigen Informationen zum Förderprogramm und zur Energieeffizienz-Experten-Liste gibt es unter www.energie-effizienz-experten.de.

Die Energieeffizienz-Expertenliste

Die Datenbank wird von der dena betreut und umfasst über 13.000 Kontakte. Sie wurde 2011 von der dena zusammen mit dem damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem damaligen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW Bankengruppe entwickelt.
Informationen für Energieberater

Energieberater, die noch nicht in der Liste eingetragen sind, finden im Regelheft „Energieberatung im Mittelstand“ alle wichtigen Informationen. Oder sie wenden sich direkt an das Expertenteam der dena unter der Telefonnummer 030 - 72 61 65 828.

Dialogveranstaltung von dena, BMWi und KfW zur Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um das KfW-Förderprogramm für Nichtwohngebäude

Dialogveranstaltung von dena, BMWi und KfW zur Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um das KfW-Förderprogramm für Nichtwohngebäude

30.06.2015: Am 26. Mai 2015 führte die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gemeinsam mit  der KfW Bankengruppe und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den „Dialog zur Listung von qualifizierten Experten „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“ durch.

Grundlage bildete die geplante Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste): Ab Herbst können sich darin auch Experten eintragen, die KfW-Effizienzhäuser im Nichtwohngebäudebereich planen und in der Umsetzung begleiten. Teilnehmer verschiedener fachspezifischer Interessengruppen, wie Bundeskammern, Verbände, Weiterbildungsträger, diskutierten gemeinsam mit dena, KfW und BMWi, wie die Anforderungen an die Qualifikation der Experten aussehen können.

Es wurde Einvernehmen darüber erzielt, dass sich die Eintragungsanforderungen analog zu den bereits bestehenden Strukturen der Expertenliste aus einer Grund- sowie Zusatzqualifikation zusammensetzen sollen. So müssen die zukünftigen Experten für KfW-Effizienzhäuser im Nichtwohngebäudebereich ebenfalls eine geeignete Berufsqualifikation sowie eine Weiterbildung oder Referenzen vorweisen.

Die konkreten Anforderungen an Inhalt und Umfang von Weiterbildungen sowie die geplanten Anforderungen an Referenzprojekte wurden intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die Entwicklung des Eintragungsverfahrens über Referenzen bei Nichtwohngebäuden anspruchsvoller ist als bei Wohngebäuden. Verantwortlich dafür ist das komplexere Berechnungsverfahren, bei dem neben dem baulichen Wärmeschutz auch Beleuchtung, spezielle Anlagentechnik (z.B. zur Kühlung oder Klimatisierung) sowie teilweise mehrere verschiedene Nutzungen innerhalb eines Gebäudes berücksichtigt werden müssen.

Die Ergebnisse des Stakeholderdialogs werden nun von den Trägern der Expertenliste aufgenommen und in die Ausarbeitung der konkreten Eintragungsanforderungen mit einfließen.

Voraussichtlich ab Oktober 2015 können sich Experten für die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ in die Expertenliste eintragen. Weitere Details zur Erweiterung der Expertenliste werden ab August 2015 auf der Webseite unter www.energie-effizienz-experten.de veröffentlicht.

Hinweis: Neues KfW-Partnerportal dient nicht der Erstellung von Online-Bestätigungen

Hinweis: Neues KfW-Partnerportal dient nicht der Erstellung von Online-Bestätigungen

25.06.2015: Für die KfW-Förderprogramme gelistete Experten sollten beachten, dass über das neue KfW-Partnerportal keine Online-Bestätigungen für die Förderprogramme Energieeffizient Bauen (153) oder Energieeffizient Sanieren (151/152, 430) erzeugt werden. Benutzername und Kennwort der Expertenliste können dementsprechend auch nicht für das KFW-Partnerportal genutzt werden.

Experten, die eine "Bestätigung zum Antrag", einen "Online-Antrag", eine "Bestätigung nach Durchführung" oder einen "Verwendungsnachweis" bei der KfW erstellen möchten, gelangen hier zum Login der jeweiligen Anwendung.

Das neue KfW-Partnerportal ersetzt seit dem 25.06.2015 die bisherigen Inhaltsbereiche KfW Beraterforum und Partner der KfW. Im KfW-Partnerportal werden alle Informationen zielgruppengerecht und nutzerfreundlich gebündelt. Es dient damit den Partnern der KfW als zentrale Anlaufstelle zur Informationsbeschaffung. Das KfW-Partnerportal kann über den Navigationspunkt „KfW-Partnerportal“ im oberen rechten Bereich von www.kfw.de oder direkt über www.kfw.de/partnerportal erreicht werden.

Verlängerung auch nur für KfW-Einzelmaßnahmen möglich

Verlängerung auch nur für KfW-Einzelmaßnahmen möglich

07.05.2015: Experten können ihren Listeneintrag für die KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Sanieren ab Mai auch für reine KfW-Einzelmaßnahmen verlängern. Dies ist besonders für Experten interessant, die sich auf Sanierungen durch Einzelmaßnahmen spezialisiert haben, wie beispielsweise Energieberater aus dem Handwerk. Für sie erleichtert sich die Verlängerung: Anstatt wie bisher eine komplette energetische Fachplanung oder Baubegleitung durchführen und nachweisen zu müssen, können sie nun einzelne energetische Maßnahmen wie den Einbau einer modernen Heizungsanlage oder die Erneuerung der Fenster als Praxisnachweis einreichen. Voraussetzung ist, dass die technischen Anforderungen der KfW erfüllt werden.

Experten, die ihren Eintrag nur für die Antragsberechtigung für KfW-Einzelmaßnahmen verlängern, verlieren die Berechtigung zur Erstellung von Förderanträgen für KfW-Effizienzhäuser. Die Qualifikationsanforderungen für den Ersteintrag in die Expertenliste ändern sich durch die neue Verlängerungsoption nicht.

Details zur Verlängerung des Eintrags nur für KfW-Einzelmaßnahmen können weiter unten dem Punkt „Wie verlängere ich meine Eintragung nach zwei Jahren ausschließlich für KfW-Einzelmaßnahmen?“ im Abschnitt „Verlängerung des Eintrags als Energieeffizienz-Experte“ entnommen werden.

Die vollständige Presseinformation zur Verlängerung nur für Einzelmaßnahmen kann hier eingesehen werden.

Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“

Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“

22.04.2015. Die Bundesregierung hat im Rahmen des "Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz" (NAPE) die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor als eine der zentralen Sofortmaßnahmen beschlossen.

Die KfW wird deshalb zukünftig im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ein bundesverbilligtes Förderprogramm für die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden anbieten. Dieses ergänzt das bestehende Förderangebot für Wohngebäude.

Die energetische Sanierung und der energieeffiziente Neubau gewerblicher Nichtwohngebäude wird ab 01.07.2015 im KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren (276, 277, 278) gefördert.

Die bestehenden Förderprogramme für Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur werden überarbeitet und ab 01.10.2015 um eine Neubauförderung ergänzt. Der Programmname wird in IKK/IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (217/218 (IKK) und 220/219 (IKU)) geändert.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen werden zeitnah zum Programmstart auf der Internetseite der KfW unter www.kfw.de veröffentlicht.

Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen ist bei Antragstellung von einem Sachverständigen zu bestätigen. Ein Sachverständiger im Sinne der Kreditprogramme ist eine nach § 21 EnEV berechtigte Person für die Ausstellung oder Prüfung der Nachweise nach der EnEV. Die KfW empfiehlt die Einbindung eines Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste).

In diesem Zusammenhang wird die Expertenliste um die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ erweitert.

 

Was wird konkret mit dem neuen Energieeffizienzprogramm bzw. den Ergänzungen für Nichtwohngebäude gefördert?

Gefördert wird:

  • Die Errichtung energieeffizienter gewerblich genutzter bzw. kommunaler und sozialer Nichtwohngebäude, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses für Neubauten erreichen. Folgende Niveaus werden gefördert:

    • KfW-Effizienzhaus 55
    • KfW-Effizienzhaus 70

  • Die energetische Sanierung von gewerblich genutzten bzw. kommunalen und sozialen Nichtwohngebäuden, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses für Bestandsgebäude erreichen. Folgende Standards werden gefördert:

    • KfW-Effizienzhaus 70
    • KfW-Effizienzhaus 100
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal

  • Die Umsetzung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und/oder der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz an gewerblich genutzten bzw. kommunalen und sozialen Nichtwohngebäuden.

Förderprogramme:

  • Gewerblich genutzte Nichtwohngebäude:

    • KfW–Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren (276, 277, 278)

  • Kommunale und soziale Nichtwohngebäude

    • IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren (217/218)
    • IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (220/219)

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie zeitnah zum jeweiligen Programmstart auf der Internetseite der KfW unter www.kfw.de.

 

Ab wann ist die Eintragung in die Expertenliste möglich?

Voraussichtlich ab Oktober 2015 können sich Experten für die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ in die Expertenliste eintragen.

Die Eintragung wird analog zu den KfW-Programmen für Wohngebäude auf der Webseite der Expertenliste unter www.energie-effizienz-experten.de erfolgen.

Dort werden ab August 2015 auch weitere Details zur Registrierung, zu den Eintragungsanforderungen sowie zu den Kosten veröffentlicht.

 

Welche Eintragungsanforderungen werden an die Experten gestellt?

Die Anforderungen zur Eintragung werden aktuell noch von den Fördermittelgebern in Zusammenarbeit mit der dena entwickelt.

Grundsätzlich erfordert der Eintrag für die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ - analog zu den Eintragungsbedingungen für die Kategorie Wohngebäude - den Nachweis einer Grund- sowie Zusatzqualifikation.

Die Grundqualifikation wird sich an der Berechtigung zur Energieausweiserstellung für Nichtwohngebäude orientieren. Als Zusatzqualifikation werden verschiedene Möglichkeiten zugelassen: Neben einer Weiterbildung können dies geeignete Referenzen oder besondere Sachkunde (Lehrtätigkeit) sein.

Der Nachweis der Zusatzqualifikation ist in jedem Fall an die Erfüllung der Grundqualifikation gebunden. Das bedeutet: Es können sich nur Antragssteller eintragen, die sowohl die Grund- als auch die Zusatzqualifikation erfüllen.

 

Ist die Eintragung verpflichtend?

Eine Verpflichtung besteht derzeit noch nicht. Die Expertenliste dient der Qualitätssicherung und der besseren Auffindbarkeit der Experten.

Die KfW empfiehlt allerdings, einen qualifizierten Sachverständigen der Expertenliste einzubeziehen. Perspektivisch ist geplant, dass die Einbindung von Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes verbindlich wird.

 

Fallen Kosten für die Eintragung an und wie hoch sind diese?

Für die Eintragung der Experten in die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW) ist eine Kostenerhebung vorgesehen. Die Kosten dienen zur Deckung der Auslagen für das Führen der Liste. Die Höhe der Kosten wird vorab auf der Webseite der Expertenliste veröffentlicht.

Neue Richtlinie zur Vor-Ort-Beratung

Neue Richtlinie zur Vor-Ort-Beratung

01.03.2015. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderung von Vor-Ort-Beratungen mit der Richtlinie vom 29. Oktober 2014 überarbeitet und stärker an die Bedürfnisse der Praxis angepasst.

So wurden zum 1. März 2015 einerseits die Zuschüsse für Vor-Ort-Beratungen erhöht, andererseits bedeutet die neue Richtlinie mehr Flexibilität für Energieberater und Haus-/Wohnungseigentümer.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beläuft sich der Zuschuss nun auf max. 800 Euro,  bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten auf max. 1.100 Euro. Die zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in einer Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung wird noch einmal mit max. 500 Euro gefördert.

Der Kunde einer Vor-Ort-Beratung  kann außerdem wählen, welche Inhalte der Energieberatungsbericht haben soll: Gewählt werden kann zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für eine zusammenhängende Sanierung des Wohngebäudes zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan).

Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen zwischen der Richtlinie 2012 und 2014 hat das BAFA hier für Sie zusammengestellt: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/publikationen/aktuelle_informationen/rili2012_2014.pdf.

Details zu den neuen Förderkonditionen entnehmen Sie bitte der Richtlinie 2014, den FAQ sowie den entsprechenden Checklisten, die Sie auf der Homepage des BAFA finden: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html.

Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um das Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand" (BAFA)

Erweiterung der Energieeffizienz-Expertenliste um das Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand" (BAFA)

15.01.2015. Ab sofort können sich auch Experten für die Energieberatung in Unternehmen in die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) eintragen. Hintergrund ist die Erweiterung der Expertenliste um das neue Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA). Damit wird die Expertenliste neben verschiedenen Kategorien für Förderprogramme für Wohngebäude auch ein Förderprogramm für Unternehmen enthalten.

An wen richtet sich das neue Förderprogramm?

Das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) ist fokussiert auf kleine und mittlere Unternehmen und bezuschusst Energieberatungen, die den Anforderungen an „Energieaudits“ nach der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Auch eine Umsetzungsbegleitung der Maßnahmen durch den Energieberater kann gefördert werden. Das Förderprogramm ist eine Weiterentwicklung des bisher bei der KfW abgewickelten Förderprogramms „Energieberatung Mittelstand“.

Welche Eintragungsanforderungen werden an die Experten gestellt?

Die Anforderungen zur Eintragung umfassen die Grund- und Zusatzqualifikation sowie die Berufserfahrung des Experten. Sie basieren auf der neuen „Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Anforderungen werden im Regelheft dargestellt. 

Wie hoch sind die Kosten der Eintragung?

Informationen zu den  Kosten der Eintragung für das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ (BAFA) finden Sie weiter unter auf dieser Seite unter dem Punkt "Was kostet der Eintrag in die Energieeffizienz-Expertenliste?

Wie kann ich mich für das neue Förderprogramm eintragen?    

Zur Eintragung in die erweiterte Energieeffizienz-Expertenliste ist vorab eine Registrierung beim BAFA notwendig. Details zur Registrierung werden auf der Webseite des BAFA veröffentlicht. Das BAFA vergibt eine Beraternummer, mit der sich die Berater dann in die Energieeffizienz-Expertenliste eintragen können bzw. schon registrierte Experten ihr Profil erweitern können. Die Eintragung ist freiwillig und dient der Qualitätssicherung und besseren Auffindbarkeit der Energieberater für das Programm Energieberatung im Mittelstand.

Was passiert mit bestehenden Einträgen in der KfW-Beraterbörse?

Die Profile von Experten, die bisher in der KfW-Beraterbörse für das nun Ende 2014 auslaufende Förderprogramm bei der KfW gelistet sind, werden noch bis zum 31.10.2015 in der KfW-Beraterbörse vollständig sichtbar, recherchierbar und auch bearbeitbar sein.

KfW-Förderung für die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden

KfW-Förderung für die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden

02.04.2015. Die Bundesregierung hat im Rahmen des "Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz" (NAPE) die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor als eine der zentralen Sofortmaßnahmen beschlossen.

Die KfW wird deshalb zukünftig im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ein bundesverbilligtes Förderangebot für die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden anbieten. Dieses ergänzt das bestehende Förderangebot für Wohngebäude.

Die energetische Sanierung und der energieeffiziente Neubau gewerblicher Nichtwohngebäude wird ab 01.07.2015 im KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren (276, 277, 278) gefördert.

Die bestehenden Förderprogramme für Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur werden überarbeitet und ab 01.10.2015 um eine Neubauförderung ergänzt. Der Programmname wird in IKK/IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (217/218 (IKK) und 220/219 (IKU)) geändert.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen werden zeitnah zum Programmstart auf der Internetseite der KfW unter www.kfw.de veröffentlicht.

Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen ist bei Antragstellung von einem Sachverständigen zu bestätigen. Ein Sachverständiger im Sinne der Kreditprogramme ist eine nach § 21 EnEV berechtigte Person für die Ausstellung oder Prüfung der Nachweise nach der EnEV. Die KfW empfiehlt die Einbindung eines Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes.

Die Anforderungen für eine Eintragung als Sachverständiger für Nichtwohngebäude in die Expertenliste werden im August 2015 auf www.energie-effizienz-experten.de veröffentlicht.

Perspektivisch ist geplant, dass die Einbindung von Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Expertenliste für diese Förderprogramme verbindlich wird.

Anpassungen der KfW im EBS-Prüftool seit 01.12.2014

Anpassungen der KfW im EBS-Prüftool seit 01.12.2014

02.12.2014. Am 01. Dezember 2014 erfolgte die Umstellung des EBS-Prüftools auf die neue Version 4.0, welche die bisherige Version 3.1 ablöst. Die Umstellung auf die neue Version wird abwärtskompatibel umgesetzt.


Auf einem lokalen Rechner gespeicherte Daten (XML-Datei), die mittels der Funktion "Daten exportieren" aus der Online-Bestätigung mit der Version 3.1 exportiert wurden, können mit der Version 4.0 weiter verwendet werden. Vorlagen müssen nicht neu erstellt werden. Es kann jedoch sein, dass einzelne Eingaben, wie z. B. Angaben zum Investitionsobjekt, erneut eingegeben werden müssen. Davon unabhängig können mit der EnEV-Software erzeugte XML-Dateien auch weiterhin in die Online-Bestätigung eingelesen werden.

Auf dem KfW-Server gespeicherte Daten (es wurde eine BzA-ID erzeugt) für noch nicht abgeschlossene BzA‘s werden auf die neue Version 4.0 migriert. Es ergeben sich in der Regel keine Einschränkungen. Um die BzA abzuschließen, müssen ggf. fehlende Daten ergänzt werden.

Die Umstellung wird im Ausdruck (bzw. in der PDF-Datei) über die in der Fußzeile ausgewiesene Version 4.0 erkennbar sein.

Mit der Umstellung von der Version 3.1 auf die Version 4.0 der Online-Bestätigung gingen folgende Änderungen einher:

1. Neue Online-Anwendung für „Bestätigung nach Durchführung“

Zum 01.12.2014 wurde die Online-Anwendung um die „Bestätigung nach Durchführung“ erweitert. Sie steht allen in der Energieeffizienz-Expertenliste für die KfW-Förderprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" eingetragenen Energieberatern zur Verfügung. Die Anwendung ist, wie die „Online-Bestätigung zum Antrag“, im Internetauftritt der KfW unter der Adresse www.kfw.de/prueftool erreichbar.

Die Anwendung „Online-Bestätigung nach Durchführung“ zeichnet sich aus durch:

  • eine komfortable und schnelle Erstellung der Bestätigung nach Durchführung mittels technischer Verknüpfung zur „Online-Bestätigung zum Antrag“ (über BzA-ID)
  • die rechtsverbindliche Erklärung des Sachverständigen über einen vorgeschalteten Authentifizierungsprozess (Log-In mit Benutzername und Passwort) in der Online-Anwendung (somit kann die Unterzeichnung durch den Sachverständigen entfallen).
  • eine 15-stellige Identifikationsnummer (BnD-ID) auf allen Seiten der Bestätigung nach Durchführung, die den Schlüssel für die automatisierte Weiterbearbeitung durch die KfW bildet
  • ein Gültigkeitsdatum – die Bestätigung bleibt für einen Zeitraum von 12 Monaten nach Erstellung gültig, innerhalb dessen die Bestätigung für die Einreichung verwendet werden kann (es gilt das Datum des Eingangs bei der KfW).

Sofern nach Abschluss der Baumaßnahmen eine Anzeige von Abweichungen notwendig ist, kann direkt aus der Anwendung „Bestätigung nach Durchführung“  eine neue „Online-Bestätigung zum Antrag“ erstellt werden. Dabei ist kein erneuter Log-In notwendig und es erfolgt eine automatische Datenübernahme.

Ausführliche Informationen zu der neuen Funktionalität können dem Infoblatt „Online-Bestätigung nach Durchführung“ entnommen werden (auch zu finden auf der aktualisierten KfW-Seite zum EBS-Prüftool).

2. Aktualisierung Online-Anwendungen „Bestätigung zum Antrag“ (Kredit) und „Online-Antrag“ (Zuschuss)

2.1 Berechtigungsprüfung

Mit dem Release 4.0 wurde die Berechtigungsprüfung des Sachverständigen über einen Abgleich mit der Energieeffizienz-Expertenliste abgeschlossen. In der Folge kann ein Sachverständiger in der Online-Bestätigung ausschließlich diejenigen Funktionen nutzen, für die er gemäß Eintrag in der Energieeffizienz-Expertenliste berechtigt ist. Für Vorhaben in der Online-Bestätigung, für die keine Berechtigung vorhanden ist, erfolgt eine Deaktivierung in den einzelnen Masken. Zusätzlich wird in der Maske „Daten zum Sachverständigen“ die Expertenkategorie ausgewiesen.

Im Zuge der Berechtigungsprüfung wird in der Maske „Investitionsobjekt“ zwischen „Baudenkmal“ und „Sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ unterschieden.

2.2. Anpassungen beim KfW-Effizienzhaus Denkmal

Zum 01.06.2014 wurden die technischen Mindestanforderungen an das KfW-Effizienzhaus-Denkmal in Bezug auf die Anforderungen an die thermische Gebäudehülle vereinfacht. Die Anforderung an die Umsetzung von zwei Einzelmaßnahmen entfällt nunmehr. Es ist lediglich die schon bislang geltende Anforderung an den Transmissionswärmeverlust (175% H’T vom Referenzgebäude) einzuhalten. In der Folge wurde mit der Version 4.0 die Plausibilisierung dieses Kennwertes eingeführt.
Können die energetischen Anforderungen aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz nicht erfüllt werden, ist eine Antragstellung weiterhin entsprechend den Ausnahmeregelungen des Programm-Merkblattes möglich.

2.3. Redaktionelle Anpassungen

KfW-Effizienzhäuser sind grundsätzlich nach Maßgabe der aktuell gültigen EnEV und der technischen Mindestanforderungen der KfW zu berechnen. Bislang fanden sich in der Online-Bestätigung noch Verweise auf die nicht mehr geltende EnEV 2009 sowie Bezüge auf veraltete technische Mindestanforderungen. Die notwendigen redaktionellen Anpassungen wurden mit der Version 4.0 umgesetzt. Darüber hinaus wurde eine Optimierung des Maskenablaufs vorgenommen.

2.4. Pflichtfeld Kostenangabe beim Neubau

Im Gegensatz zu der Kostenermittlung bei der Sanierung ist für Neubauvorhaben keine verbindliche Mitwirkung des Sachverständigen für die Kostenangabe vorgesehen, da beim energieeffizienten Neubau keine Kostenabgrenzungen zu nicht-energetischen Maßnahmen vorzunehmen sind. Eine allgemeine Vorgehensweise unter Angabe des in der Regel durch Kosten ausgeschöpften Förderhöchstbetrages in Höhe von 50.000 € pro Wohneinheit ist förderunschädlich. Diese Kostenangabe, die ggf. allein vom Antragsteller ermittelt wird, dient im Zusammenhang mit der förderrelevanten Angabe der Wohneinheiten zur Ermittlung über den maximal möglichen Förderkredit (auch unter Zusammenfassung ausgewiesen), um den Antragsteller im Zuge der Antragstellung (nochmals) diesen Hinweis geben zu können.

Verlängerung über Einzelmaßnahmen

Verlängerung über Einzelmaßnahmen

29.09.2014. Ab sofort ist die Verlängerung der Eintragung für die KfW-Programme auch über den Nachweis von umgesetzten Einzelmaßnahmen möglich. Detaillierte Informationen diesbezüglich können dem Punkt "Verlängerung der Eintragung nach zwei Jahren" im Bereich "Verlängerung des Eintrags als Energieeffizienz-Experte" entnommen werden.