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Welchen Zweck verfolgt die Energieeffizienz-Expertenliste?

Welchen Zweck verfolgt die Energieeffizienz-Expertenliste?

Untersuchungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sowohl bei Energieberatungen als auch bei den Leistungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren zum Teil erhebliche Qualitätsmängel auftreten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW-Bankengruppe (KfW) haben deshalb beschlossen, Expertinnen und Experten für die geförderte Energieberatung und für geförderte hocheffiziente Sanierungen und Neubauten in einer bundeseinheitlichen Liste zu führen.

Um in die Expertenliste aufgenommen zu werden, müssen die Fachleute bestimmte Anforderungen an die berufliche Ausbildung erfüllen. Darüber hinaus muss eine abgeschlossene Weiterbildung zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren oder umfangreiche Praxiserfahrung nachgewiesen werden. Damit wird die Qualität bei Energieberatungen und bei der Planung und Umsetzung von energieeffizienten Neubau- und Sanierungsvorhaben sichergestellt.

Für Sie, die Verbraucherinnen und Verbraucher, hat dies den Vorteil, dass in der Expertenliste ausschließlich Expertinnen und Experten mit geprüfter Qualifikation gelistet sind. Eine Expertin oder einen Experten in Ihrer Region finden Sie schnell und bequem über die Expertensuche.

Warum brauche ich eine Energieeffizienz-Expertin oder einen -Experten?

Warum brauche ich eine Energieeffizienz-Expertin oder einen -Experten?

Sie möchten energieeffizient Bauen oder Sanieren? Das ist gut – für Sie und für die Umwelt. Denn energieeffiziente Häuser bieten viele Vorteile: Sie verringern Heizkosten, bieten hohen Wohnkomfort und werden als Vorreiter für Energieeffizienz und Klimaschutz von der Bundesregierung gefördert.

Damit Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer von einer Förderung profitieren, müssen die Gebäude besonderen Ansprüchen an die Energieeffizienz genügen. Mit zunehmendem energetischem Niveau steigen aber auch die Anforderungen an die Qualität der auszuführenden Arbeiten. Bei Effizienzhäusern können deshalb schon kleine Fehler in der Planung oder Ausführung dazu führen, dass die berechnete Energieeinsparung nicht erreicht wird. Im schlimmsten Fall drohen sogar Bauschäden.

Die Umsetzung eines so komplexen und technischen Vorhabens stellt somit eine große Herausforderung für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer dar. Hochqualifizierte Expertinnen und Experten sind daher unerlässlich, wenn es um die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Effizienzhauses geht.

Die Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten erfüllen die hohen Ansprüche, die Fachleute für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen sowie Energieberatungen mitbringen müssen. Sie sorgen für eine fachgerechte, unabhängige und neutrale Beratung und begleiten während des Bauens die Ausführung der Energieeffizienzmaßnahmen und sichern so eine fachgerechte Umsetzung. Außerdem helfen sie den Bauenden, die Einsparpotenziale ihres Gebäudes zu identifizieren sowie Fördermittel des Bundes für ihr Bauvorhaben optimal einzusetzen.

Bei welchen Förderprogrammen der BEG welche Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten der Energieeffizienz-Expertenliste antragsberechtigt sind, zeigt Ihnen unsere Übersichtsgrafik

Wer ist in der Energieeffizienz-Expertenliste zu finden?

Wer ist in der Energieeffizienz-Expertenliste zu finden?

In der Energieeffizienz-Expertenliste finden Sie spezialisierte Fachleute für Energieberatungen sowie für den Bau oder die Sanierung von energieeffizienten Gebäuden.

Expertinnen und Experten für den Neubau bzw. die Sanierung von Wohngebäuden finden Sie in den folgenden Kategorien:

  • Energieberatung für Wohngebäude (BAFA)
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) - Wohngebäude
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) - Einzelmaßnahmen

Diese Expertinnen und Experten beraten und planen fachgerecht, unabhängig und neutral, wenn neu gebaut oder ein vorhandenes Gebäude energieeffizient saniert werden soll. Sie erfüllen die hohen Ansprüche, die Fachleute für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen sowie Energieberatungen mitbringen müssen.

Zu diesem Zweck werden alle Expertinnen und Experten einer umfangreichen Qualitätsprüfung unterzogen:

  • Alle Nachweise über die Grund- und Zusatzqualifikationen der Expertinnen und Experten werden sorgfältig geprüft.
  • Die Expertinnen und Experten müssen alle drei Jahre nachweisen, dass sie an Fortbildungen teilgenommen haben und Praxisberichte einreichen. Diese Nachweise werden alle einem automatischen Plausibilitätscheck unterzogen, zudem werden die erbrachten Leistungen stichprobenartig vertieft überprüft.

Wie werden die Qualifikationen der Expertinnen und Experten überprüft?

Wie werden die Qualifikationen der Expertinnen und Experten überprüft?

Qualitativ gute Arbeit setzt in Zeiten rasanter Entwicklungen im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz ein regelmäßig aktualisiertes Wissen zum Stand der Technik sowie eine aktive Tätigkeit in dem Arbeitsgebiet voraus. Für viele der tätigen Expertinnen und Experten stellt dies keine Neuerung dar, sondern bildet lediglich den Stand ihrer derzeitigen beruflichen Praxis ab.

Um die Qualifikationen der Expertinnen und Experten regelmäßig zu überprüfen, verfügt die Energieeffizienz-Expertenliste über ein mehrstufiges Qualitätssicherungssystem:

1. Stufe: Bei der Ersteintragung müssen die Expertinnen und Experten Nachweise über ihre Grund- und Zusatzqualifikationen erbringen. Die Nachweise werden geprüft, bevor die Expertinnen und Experten in der Datenbank freigeschaltet werden.

2. Stufe: Alle drei Jahre müssen die Expertinnen und Experten nachweisen, dass sie an Fortbildungen teilgenommen haben. Zusätzlich müssen sie für jedes Förderprogramm, für das sie weiter gelistet sein wollen, einen Nachweis ihrer praktischen Tätigkeit erbringen. Je nach Förderprogramm handelt es sich dabei um eine durchgeführte Energieberatung oder die Planung bzw. Baubegleitung also z. B. Neubau oder Sanierung eines Effizienzhauses (KFW).

3. Stufe: Im dritten Schritt werden alle eingereichten Praxisnachweise einem automatischen Plausibilitätscheck unterzogen. Weiterhin werden stichprobenartig vertiefte Überprüfungen der erbrachten Leistungen  durchgeführt. Dazu werden zunächst die für das Bauprojekt relevanten Unterlagen (Energieberatungsbericht, Effizienzhaus-Planung bzw. -Baubegleitung) auf Vollständigkeit, inhaltliche Korrektheit und Einhaltung der Förderrichtlinien geprüft. Ergibt sich aus der Unterlagenprüfung weiterer Klärungsbedarf,  kontrollieren neutrale Fachprüferinnen und Fachprüfer die Leistungen der Expertinnen und Experten zusätzlich am Gebäude vor Ort.

Informationen für private Bauherrinnen und Bauherren

Ich möchte ein energieeffizientes Wohnhaus bauen. Wie kann ich dieses Projekt fördern lassen?

Ich möchte ein energieeffizientes Wohnhaus bauen. Wie kann ich dieses Projekt fördern lassen?

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die energetische Gebäudeförderung des Bundes neu aufgesetzt. Bis Sommer 2021 bleiben die Programme der KfW für Effizienzhäuser und -gebäude unverändert. Seit dem 1.7.2021 werden BAFA (Zuschuss) und KfW (Kredit mit Tilgungszuschuss) die Einzelmaßnahmen der BEG gemeinsam fördern. Effizienzhäuser und -gebäude werden dann aber auch weiterhin – nun aber nach den neuen BEG-Anforderungen – von der KfW in der Kredit- und zunächst auch in der Zuschussvariante gefördert.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden seit 1.1.2021 bereits Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden mit einem Zuschuss gefördert. Informationen des BAFA zur Zuschussförderung finden Sie unter diesem Link.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen des BAFA unter Telefon 06196 908-1625 oder verwenden Sie das Kontaktformular des BAFA

Bis zum 1.7.2021 können Sie auch noch die bestehenden Fördermöglichkeiten der KfW nutzen, bitte beachten Sie dabei:
Die KfW-Förderstandards stellen besonders hohe Anforderungen an das energetische Niveau von Gebäuden. Deshalb können schon kleine Fehler in der Planung oder Ausführung dazu führen, dass der berechnete Energieverbrauch überschritten wird. Im schlimmsten Fall drohen sogar Bauschäden. Die Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Expertin oder einem qualifizierten Experten ist daher unerlässlich, wenn es um die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Effizienzhauses geht. Sie gibt den Bauherrinnen und Bauherren Sicherheit, dass der anvisierte energetische Standard tatsächlich erreicht wird.

Um eine Förderung der KfW in Anspruch nehmen zu können, muss aus diesem Grund seit dem 1. Juni 2014 die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch eine Sachverständige oder einen Sachverständigen durchgeführt werden, der in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes geführt wird.

Diese Expertinnen und Experten, die besonders für energieeffizientes Bauen qualifiziert sind, planen mit Ihnen zusammen ihr persönliches Bauvorhaben und beraten Sie über den optimalen Einsatz von Fördermittel der KfW. Auch während des Bauens begleiten sie die Ausführung und sichern so die fachgerechte Umsetzung.

Eine Expertin oder Experten für das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (z. B. Programm-Nr. 261) in Ihrer Nähe finden Sie über die Expertensuche.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW erhalten Sie online unter www.kfw.de, über die KfW-Hotline: 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr) oder über das KfW-Kontaktformular.

Ab 1.7.2021 wird die KfW die Förderbedingungen der BEG einführen. Weitergehende Informationen der KfW finden Sie hier. Bitte wenden Sie sich für detaillierte Informationen über die Förderprogramme direkt an: Telefon 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr) oder verwenden Sie das Kontaktformular der KfW

Ich möchte mein Wohnhaus energieeffizient sanieren. Wie gehe ich vor und kann ich mein Projekt fördern lassen?

Ich möchte mein Wohnhaus energieeffizient sanieren. Wie gehe ich vor und kann ich mein Projekt fördern lassen?

Energieberatung

Ganz gleich, ob Sie nur eine neue Heizung oder eine komplette Sanierung planen: Wir empfehlen, vor jeder Sanierungsmaßnahme eine unabhängige Energieberatung durchführen zu lassen. Dabei wird ein umfassendes und individuelles Sanierungskonzept erstellt. Denn jedes Haus muss für sich betrachtet werden: Was bei dem einen wirtschaftlich sinnvoll ist, kann beim Nachbarn der falsche Weg sein.

Für eine Energieberatung für Wohngebäude können Sie besonders unbürokratisch Fördermittel erhalten. Denn die Energieberaterin oder der Energieberater übernimmt die Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Er oder sie analysiert die baulichen Eigenschaften des Hauses und erstellt daraufhin individuelle Modernisierungsempfehlungen. Das reicht von Einzelmaßnahmen bis hin zu einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus. Die Expertinnen oder Experten erläutern außerdem, welche Förderprogramme zur Verfügung stehen und wie sich diese sinnvoll kombinieren lassen.

Eine antragsberechtigte Energieberaterin oder Energieberater für die Energieberatung für Wohngebäude (BAFA) in Ihrer Nähe finden Sie über die Expertensuche.

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die energetische Gebäudeförderung des Bundes neu aufgesetzt. Bis Sommer 2021 bleiben die Programme der KfW für Effizienzhäuser und -gebäude unverändert. Seit dem 1.7.2021 werden BAFA (Zuschuss) und KfW (Kredit mit Tilgungszuschuss) die Einzelmaßnahmen der BEG gemeinsam fördern. Effizienzhäuser und -gebäude werden dann aber auch weiterhin – nun aber nach den neuen BEG-Anforderungen – von der KfW in der Kredit- und zunächst auch in der Zuschussvariante gefördert.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden seit 1.1.2021 bereits Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden mit einem Zuschuss gefördert. Informationen des BAFA zur Zuschussförderung finden Sie unter diesem Link.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen des BAFA unter Telefon 06196 908-1625 oder verwenden Sie das Kontaktformular des BAFA

Ab 1.7.2021 wird die KfW die Förderbedingungen der BEG einführen. Weitergehende Informationen der KfW finden Sie hier. Bitte wenden Sie sich für detaillierte Informationen über die Förderprogramme direkt an: Telefon 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr) oder verwenden Sie das Kontaktformular der KfW:

Bis zum 1.7.2021 können Sie auch noch die bestehenden Fördermöglichkeiten der KfW nutzen:

Förderung der Umsetzung durch die KfW

Bei der anschließenden Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen können Sie von den attraktiven Fördermöglichkeiten der KfW profitieren. 

Die KfW-Förderstandards stellen besonders hohe Anforderungen an das energetische Niveau von Gebäuden. Deshalb können schon kleine Fehler in der Planung oder Ausführung dazu führen, dass die berechnete Energieeinsparung nicht erreicht wird. Im schlimmsten Fall drohen sogar Bauschäden. Die Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Expertin oder einem qualifizierten Experten ist daher unerlässlich, wenn es um die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Effizienzhauses geht. Sie gibt den Bauherrinnen oder Bauherren Sicherheit, dass der anvisierte energetische Standard tatsächlich erreicht wird.

Um eine Förderung der KfW in Anspruch nehmen zu können, muss aus diesem Grund seit dem 1. Juni 2014 die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch eine Sachverständige oder einen Sachverständigen durchgeführt werden, der in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes geführt wird.

Durch eine fachgerechte, unabhängige und neutrale Beratung helfen Ihnen diese Expertinnen und Experten, die Einsparpotenziale ihres Gebäudes zu identifizieren, sinnvolle energetische Sanierungsmaßnahmen zu planen und Fördermittel der KfW für ihr Bauvorhaben optimal einzusetzen. Auch während des Bauens begleiten sie die Ausführung und sichern so die Qualität der Umsetzung.

Im Infoblatt „Der Energieeffizienz-Experte in den KfW-Produkten für Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ erfahren Sie mehr zur Rolle und zu den Aufgaben der Expertinnen und Experten.

Eine Expertin oder einen Experten für die KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Sanieren“ (Programm-Nr. 151/152, 430, 431) in Ihrer Nähe finden Sie über die Expertensuche.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW erhalten Sie online unter www.kfw.de, über die KfW-Hotline: 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr) oder über das KfW-Kontaktformular.

Ich plane die Sanierung eines Baudenkmals oder eines Gebäudes mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Wie gehe ich vor und kann ich mein Projekt fördern lassen?

Ich plane die Sanierung eines Baudenkmals oder eines Gebäudes mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Wie gehe ich vor und kann ich mein Projekt fördern lassen?

Auch bei Altbauten, die ganz oder teilweise denkmalgeschützt sind, lässt sich Energie sparen. Aus diesem Grund bietet die Bundesregierung im Rahmen ihrer Förderprogramme zum energetischen Sanieren eine spezielle Förderung für Baudenkmale an.

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die energetische Gebäudeförderung des Bundes neu aufgesetzt.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden seit 1.1.2021 bereits Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden mit einem Zuschuss gefördert. Informationen des BAFA zur Zuschussförderung finden Sie unter diesem Link.

Ab 1.7.2021 wird die KfW die Förderbedingungen der BEG einführen.Weitergehende Informationen der KfW finden Sie hier. Bis zum 1.7.2021 können Sie auch noch die bestehenden Fördermöglichkeiten der KfW nutzen:

KfW-Effizienzhaus Denkmal

Die KfW bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme zum energetischen Sanieren den Förderstandard „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ an. Hier sind die Förderbedingungen speziell auf die Belange von baukulturell wertvollen und erhaltenswerten Gebäuden zugeschnittenen. Auch für eine Sanierung mit energetischen Einzelmaßnahmen gelten besondere technische Anforderungen.

Dabei gilt es, für jedes Gebäude individuell eine mit Augenmaß entwickelte, sachgerechte Lösung für die energetische Sanierung zu entwickeln, die den energiesparenden Maßnahmen mit den baukulturellen Erfordernissen in Einklang bringt. Denn schon kleine Fehler in der Planung oder Ausführung können dazu führen, dass die berechnete Energieeinsparung nicht erreicht wird und im schlimmsten Fall drohen sogar Bauschäden.

Die KfW setzt deshalb auf die Qualitätssicherung durch eine qualifizierte Planung und Baubegleitung: der anerkannte „Energieberater für Baudenkmale“ ist verpflichtender Partner bei der Förderung der energetischen Sanierung von Baudenkmalen und Gebäude mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des § 24 der Energieeinsparverordnung (EnEV). Als Sachverständige können im Rahmen der Förderung ausschließlich anerkannte und in der Energieeffizienz-Expertenliste für Bundesförderprogramme eingetragene Energieberaterinnen und Energieberater für Baudenkmale tätig werden.

Die Rolle der Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten

Durch eine fachgerechte, unabhängige und neutrale Beratung helfen Ihnen diese Expertinnen und Experten, die Einsparpotenziale ihres Gebäudes zu identifizieren, sinnvolle energetische Sanierungsmaßnahmen zu planen und Fördermittel der KfW für ihr Bauvorhaben optimal einzusetzen. Auch während des Bauens begleiten sie die Ausführung und sichern so die Qualität der Umsetzung.

Eine Expertin oder einen Experten für das KfW-Förderprogramm „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ (Programm-Nr. 151/152, 430, 431) in Ihrer Nähe finden Sie über die Expertensuche.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW erhalten Sie online unter www.kfw.de, über die KfW-Hotline: 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer, Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr) oder über das KfW-Kontaktformular.

Was ist eine Energieberatung für Wohngebäude und wie läuft diese ab?

Was ist eine Energieberatung für Wohngebäude und wie läuft diese ab?

Am Anfang stehen eine gründliche Untersuchung und eine fundierte Diagnose: Dieser Grundsatz gilt nicht nur beim Arzttermin, sondern auch für Häuser, die energieeffizient modernisiert werden sollen.

Ein Termin mit der Energieberaterin oder dem Energieberater ist daher für Hausbesitzende der beste Einstieg, um aus dem eigenen Zuhause ein energiesparendes Effizienzhaus zu machen. Die Expertin oder der Experte nimmt dabei im Zuge der Energieberatung an Ort und Stelle zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme der Bausubstanz und der Heizung vor, stellt sinnvolle Verbesserungsvorschläge zusammen und gibt erste Hinweise, welche Möglichkeiten für die Finanzierung infrage kommen.

Bei der Begutachtung sollten alle Optimierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Das können eine effizientere Heiztechnik, eine geeignete Wärmedämmung, moderne Fenster und die Nutzung erneuerbarer Energien sein. Im Gespräch mit der Energieberaterin oder dem Energieberater lassen sich auch weitere Finanzierungsfragen klären. Zum Beispiel, wie das vorhandene Budget am effektivsten eingesetzt werden kann.

So muss eine energetische Modernisierung nicht unbedingt in einem Schritt erfolgen, sie kann auch über einen längeren Zeitraum Stück für Stück umgesetzt werden. Auf Wunsch erstellt die Energieberaterin oder der Energieberater einen detaillierten Maßnahmenplan, den sogenannten Sanierungsfahrplan. Dieser erläutert, wie das Haus über einen längeren Zeitraum Schritt für Schritt energetisch fit gemacht werden kann. 

Eine qualifizierten Energieberaterin oder einen qualifizierten Energieberater in Ihrer Nähe finden Sie über die Expertensuche.

Tipp: Der Staat fördert die Energieberatung für Wohngebäude. Als Hausbesitzende können Sie für eine Energieberatung in Ihrem Haus staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Energieberatung wird mit bis zu 80 Prozent der Kosten bezuschusst. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des BAFA zur Energieberatung für Wohngebäude.

Sie suchen schnelle Hilfe bei Unstimmigkeiten mit einer Expertin oder Experten?

Aufgabe der Deutschen Energie-Agentur (dena)

Aufgabe der Deutschen Energie-Agentur (dena)

Die dena prüft die im Regelheft der Expertenliste festgelegten Qualifikationen der Expertinnen und Experten. Werden diese erfüllt, wird die Person für zunächst drei Jahre in die Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen. Mit der Eintragung in die Expertenliste akzeptieren die Expertinnen und Experten das Regelheft für die Expertenliste mit sämtlichen Regelungen u.a. zu Eintragungsvoraussetzungen, Datenschutz, Beiträgen und Verlängerungsvoraussetzungen als Vertragsgrundlage.

Die dena kann nur dann rechtlich tätig werden, wenn eine Verletzung des Vertrags zwischen dena und der eingetragenen Expertin oder dem eingetragenen Experten vorliegt (z.B. falsche Angaben zur Qualifikation). Eine Überprüfung des Geschäftsverhaltens einzelner Expertinnen oder Experten können wir nicht übernehmen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die dena keine Rechtsberatung durchführen kann.

Vertragliche Leistungen wurden von der Expertin bzw. dem Experten nicht erfüllt

Vertragliche Leistungen wurden von der Expertin bzw. dem Experten nicht erfüllt

Bei vertraglichen Auseinandersetzungen sollten Sie sich juristisch beraten lassen. Wenn Sie noch nicht über einen Rechtsbeistand verfügen, können Sie sich für eine verbraucherrechtliche Erstberatung an Ihre Verbraucherzentrale wenden. Die für Ihr Bundesland zuständige Verbraucherzentrale finden Sie unter https://www.verbraucherzentrale.de/beratung.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die dena keine Rechtsberatung durchführen kann.

Förderbedingungen wurden nicht eingehalten

Förderbedingungen wurden nicht eingehalten

Wenn die Förderbedingungen nicht eingehalten werden, kann die Expertin oder der Experte die Bestätigung nach Durchführung bzw. den Verwendungsnachweis nicht ausstellen.

Sie sollten sich juristisch beraten lassen. Wenn Sie noch nicht über einen Rechtsbeistand verfügen, können Sie sich für eine verbraucherrechtliche Erstberatung an Ihre Verbraucherzentrale wenden. Die für Ihr Bundesland zuständige Verbraucherzentrale finden Sie unter https://www.verbraucherzentrale.de/beratung.

Für Fragen zu den Förderbedingungen steht Ihnen die KfW zur Verfügung. Das Infocenter der KfW erreichen Sie telefonisch unter 0800 539 90 02 oder per E-Mail (info@kfw.de).

Bitte haben Sie Verständnis, dass die dena keine Rechtsberatung durchführen kann.

Erreichbarkeit der Expertin bzw. des Experten

Erreichbarkeit der Expertin bzw. des Experten

Ist eine Expertin bzw. ein Experte nicht mehr über die Kontaktdaten in der Expertenliste erreichbar, informieren Sie uns bitte umgehend. Wir werden prüfen, ob wir die Expertin bzw. den Experten anschreiben mit der Bitte, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die dena keine Rechtsberatung durchführen kann.

Fördervorhaben ist abgeschlossen, aber die Expertin bzw. der Experte stellt die Bestätigung nach Durchführung bzw. den Verwendungsnachweis nicht aus

Fördervorhaben ist abgeschlossen, aber die Expertin bzw. der Experte stellt die Bestätigung nach Durchführung bzw. den Verwendungsnachweis nicht aus

Die häufigsten Gründe können sein:

  • Hat die Expertin bzw. der Experte alle relevanten Unterlagen zum Bauvorhaben erhalten?
  • Entspricht das Objekt oder die Maßnahme den Förderbedingungen?


Prüfen Sie, ob einer der genannten Gründe vorliegt. Wenn nicht, können Sie uns Ihren Fall schildern. Wir werden prüfen, ob wir die Expertin bzw. den Experten anschreiben mit der Bitte, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Für Fragen zu Ihrem KfW-Fördervorhaben steht Ihnen die KfW zur Verfügung. Das Infocenter der KfW erreichen Sie telefonisch unter 0800 539 90 02 oder per E-Mail (info@kfw.de).

Bei vertraglichen Auseinandersetzungen sollten Sie sich juristisch beraten lassen. Wenn Sie noch nicht über einen Rechtsbeistand verfügen, können Sie sich für eine verbraucherrechtliche Erstberatung an Ihre Verbraucherzentrale wenden. Die für Ihr Bundesland zuständige Verbraucherzentrale finden Sie unter https://www.verbraucherzentrale.de/beratung.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die dena keine Rechtsberatung durchführen kann.

Bewertungssystem auf der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes

Bewertungssystem auf der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes

Eine Einführung eines Bewertungssystems ist nicht geplant, da darauf die rechtlichen Bestimmungen und die Struktur der Expertenliste und ihrer Website nicht ausgelegt sind.