Warum eine Energieberatung mit iSFP?

Ein Haus zu sanieren, bietet viele Vorteile – beispielsweise weniger Energiekosten, mehr Wohnkomfort und eine Wertsteigerung der Immobilie. Weil Sanieren auch zum Klimaschutz beiträgt, gibt es zusätzlich staatliche Förderung. Doch wo und wie anfangen? Welche Sanierungsmaßnahmen machen für welches Haus Sinn? Und was muss beim Sanieren ganzheitlich und was im Detail beachtet werden? 

Eine Energieberatung mit iSFP gibt auf vieles Antworten.

Wer sich für eine Energieberatung mit iSFP entscheidet, wird vom Staat unterstützt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Beratung, wenn sie durch eine Energieeffizienz-Expertin oder -Experten durchgeführt wird. Mehr Informationen zur Förderung auf der Website des BAFA.

Wenn ein iSFP bereits vorliegt, gibt es hier Informationen für weitere Schritte: www.energie-effizienz-experten.de/isfp/naechste-schritte

Ein iSFP-Bericht besteht aus zwei Teilen: „Mein Sanierungsfahrplan“ und „Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen“

Was ist ein iSFP?

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) für Wohngebäude ist ein Beratungsbericht. Dieser Bericht stellt die empfohlenen Maßnahmen für eine optimale energetische Sanierung anschaulich und gut verständlich dar. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten durch einen iSFP eine Orientierung über Kosten, Einsparungen und Zeitpläne. Der iSFP eignet sich sowohl für eine Sanierung Schritt-für-Schritt, als auch in einem Zug – für Ein- aber auch für Mehrfamilienhäuser. 

 

Wann lohnt sich ein iSFP?

  • es besteht Interesse an einer qualifizierten, fundierten und geförderten Energieberatung
  • ein Wohngebäude soll saniert und modernisiert werden
  • ein Wohngebäude soll in mehreren Schritten teilsaniert werden
  • der energetische Gesamtzustand eines Gebäudes soll erfasst werden
  • eine effektive Reihenfolge für Sanierungsmaßnahmen soll festgelegt werden
  • für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) soll ein 5 %-iSFP Bonus genutzt werden

Was bietet eine qualifizierte Energieberatung?

Eine umfassende energetische Sanierung des eigenen Hauses ermöglicht bis zu 85 Prozent Energieeinsparung. Hierfür wird die Energieberatung durch eine qualifizierte Energieeffizienz-Expertin oder einen -Experten dringend empfohlen. Die Wohnimmobilie wird bei der Datenerfassung vor Ort eingehend und sorgfältig begutachtet. Es folgt die Erstellung eines ganzheitlichen Sanierungsfahrplans, bei dem individuelle Anforderungen berücksichtigt werden. Eine optimale Reihenfolge der einzelnen Sanierungsmaßnahmen wird entwickelt, um mögliche Folgeprobleme zu vermeiden. Die Reihenfolge ist wichtig, damit eine früh geplante Maßnahme nicht die Umsetzung einer späteren behindert und damit das Gebäude in der Zwischenzeit ohne Bauschäden nutzbar ist.

Die Expertin oder der Experte erstellt den iSFP nach dem “Bestmöglich-Prinzip”. Das bedeutet, dass möglichst alle Faktoren einbezogen werden, um sowohl den Energiebedarf als auch den CO2-Ausstoß des Gebäudes effektiv zu senken. Die Maßnahmenvorschläge müssen die technischen und baulichen Gegebenheiten sowie die Lebensdauer der Bauteile einbeziehen. Das BAFA fördert die Beratung, wenn sie durch eine Energieeffizienz-Expertin oder -Experten durchgeführt wird. Mehr Informationen zur Förderung auf der Website des BAFA.

Welche Vorteile bringt die Energieberatung mit iSFP?

  • Vor-Ort-Termin: Datenerfassung im Gebäude und persönliches Gespräch
  • Bestandsanalyse: Berechnung des energetischen Gesamtzustands
  • Sanierungskonzept: Planung effektiver Maßnahmen - leicht verständlich erklärt
  • Schritt-für-Schritt: effektive und individuelle Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen
  • Kostenbetrachtung: Energiekostenvergleich vor und nach dem Sanieren und Übersicht der Investitionen
  • Geld vom Staat: Information zu möglicher Förderung
  • Starthilfe: nächste sinnvolle Schritte, ggf. mit Baubegleitung

Was sind die Inhalte eines iSFP?

Bei der Entwicklung des iSFP-Berichts wurde der Fokus auf die Verständlichkeit für die Leserinnen und Leser gesetzt. Das Sanierungskonzept wird mit dem iSFP übersichtlich dargestellt und erklärt. Die geplanten Maßnahmen werden durch Skizzen veranschaulicht und die erläuternden Texte im iSFP sind individuell für das Gebäude und den Eigentümer oder die Eigentümerin erstellt.

Ein iSFP-Bericht besteht aus zwei Dokumenten: 

1. Das Dokument „Mein Sanierungsfahrplan“ beinhaltet übersichtliche Informationen zum Istzustand, zu den geplanten Maßnahmen, zur Reihenfolge der Sanierungsschritte und zum möglichen Ziel-Zustand des Gebäudes. Ein Energiekostenvergleich vor und nach dem Sanieren ist enthalten, ebenso die geschätzten Investitionskosten. Außerdem gibt es zusätzlich Tipps und grundsätzliche Handlungsempfehlungen.

2. Das Dokument „Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen“ enthält detaillierte Erläuterungen der einzelnen Sanierungsschritte und Hinweise für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. 

Als Übersicht dient die zentrale Fahrplanseite im Dokument “Mein Sanierungsfahrplan”. Dargestellt wird die Abfolge der effektiv aufeinander aufbauenden Maßnahmenpakete. Auch die geschätzten Investitionskosten, die Sowieso-Kosten (Kosten, die durch Wartung und Instandhaltung ohnehin entstehen) und die aktuell mögliche Förderung sind auf einen Blick zu sehen.

 

Die zwei Seiten “Ihr Haus heute“ und „Ihr Haus in Zukunft“ bieten eine visuelle Gegenüberstellung des energetischen Gebäudezustands vor und nach der Sanierung. Auf der letzten Seite von “Mein Sanierungsfahrplan” werden Hilfen für einen Sanierungsstart gegeben.

Im Dokument “Meine Umsetzungshilfe” finden sich detaillierte Erläuterungen zur Umsetzung der empfohlenen Sanierungsmaßnahmen. Außerdem enthält die Umsetzungshilfe Tipps zur Gebäudenutzung, Informationen zur Qualitätssicherung, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung (optional) und die umfassende technische Dokumentation des Gebäudes.

Wie ist der Ablauf einer Energieberatung mit iSFP?

Vor einer Energieberatung ist es gut, die eigenen Erwartungen, Wünsche und Fragen zu notieren. Das Sanierungsziel, eventuelle Umbauwünsche und das vorhandene Budget sollten möglichst zu Beginn der Zusammenarbeit mit der Beraterin oder dem Berater besprochen werden, um herauszufinden, ob ein iSFP für das Sanierungsprojekt geeignet ist.

Es empfiehlt sich die iSFP-Beratung in sieben Schritten:

1. Schritt: Kontaktaufnahme mit Energieeffizienz-Expertin oder -Experte

Qualifizierte Energieberaterinnen und -berater für die Kategorie „Energieberatung für Wohngebäude“ in der Umgebung sind über die Suchfunktion der Energieeffizienz-Expertenliste zu finden: www.energie-effizienz-experten.de. Für Wohneigentümergemeinschaften (WEG) gibt es eine Filtermöglichkeit in der Suche.

Hinweis: Beim ersten Kontakt am Telefon oder per E-Mail ist es ratsam, neben dem Sanierungsvorhaben auch die eigenen Erwartungen an eine Energieberatung kurz zu umreißen. 

Wichtige Themen gleich zu Beginn:

  • Die Begleitung durch die Expertin oder den Experten während der Bauphase wird empfohlen, um Mehraufwand bei der späteren Umsetzung zu vermeiden.
  • Der Antrag für die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude (EBW) muss rechtzeitig gestellt werden. Hier kann die Expertin oder der Experte helfen. Mehr Informationen auf der Webseite des BAFA.
  • Es sollte immer ein Vertrag über die Beratungsleistungen abgeschlossen werden. 

 

2. Schritt: Erstes Beratungsgespräch und Datenaufnahme vor Ort

Die Datenaufnahme wird durch den Experten oder die Expertin selbst, zumindest aber durch eine Fachkraft vor Ort durchgeführt. Nur so kann ein Gebäude ganzheitlich erfasst und vollständig analysiert werden. Das gesamte Haus, die Gebäudehülle, alle einzelnen Bauteile vom Dach bis zu den Grundmauern, Türen und Fenster werden begutachtet, ebenso die Anlagentechnik, wie die Heizung und die Warmwasserbereitung. Auch die Möglichkeiten für den Einsatz erneuerbarer Energien, wie z. B. mit einer Wärmepumpe oder von Photovoltaik, werden geprüft. 

Idealerweise findet auch das erste Beratungsgespräch vor Ort statt. Im Gespräch sollten folgende Aspekte Raum finden:

  • der grundsätzliche Gebäudezustand und der Sanierungsstand
  • ggf. vorhandene Probleme (z. B. Zugluft, Schimmel, Feuchtigkeit)
  • bereits geplante Umbauten
  • Wünsche bezüglich des Gebäudes und der Sanierung
  • finanzielle Möglichkeiten und Grenzen
  • der zeitliche Rahmen für das Vorhaben
  • evtl. definiertes Sanierungsziel (z. B. eine bestimmte Effizienzhausklasse)
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten
  • Zusammenarbeit und nächste Schritte

Hinweis: es verkürzt und erleichtert den Vor-Ort-Termin, wenn bereits im Vorfeld Bauunterlagen, Baubeschreibungen, Schornsteinfegerprotokolle, Energieabrechnungen herausgesucht wurden. Das iSFP-Infoblatt als kostenfreier Download bietet eine Checkliste für die Energieberatung.

 

3. Schritt: Energetische Bilanzierung des Ist-Zustandes durch Expertin oder Experten

Nach der umfassenden Bestands- und Datenaufnahme erstellt die Expertin oder der Experte die Energiebilanz des Gebäudes. Hierbei ist neben bautechnischer und energetischer Expertise auch umfängliches Wissen über aktuelle Richtlinien, Gesetze und Normen notwendig.

 

4. Schritt: Entwicklung von Sanierungsvorschlägen durch Expertin oder Experten

Grundlage für die Erarbeitung der Sanierungsvorschläge sind der energetische Istzustand des Hauses, die Qualität einzelner Bauteile und der Zustand der Anlagentechnik. Zusätzlich fließen aus dem ersten Beratungsgespräch die individuellen Wünsche, Möglichkeiten und Bedürfnisse der Eigentümerinnen und Eigentümer in das Sanierungskonzept ein. 

Es gilt einiges zu beachten: Die Einzelmaßnahmen sollen sinnvoll zu „Maßnahmenpaketen“ gebündelt werden, die wiederum gut aufeinander aufbauen müssen, um das Sanierungsziel zu erreichen. Die Reihenfolge ist u. a. wichtig, damit eine früh geplante Maßnahme nicht die Umsetzung einer späteren Maßnahme behindert. Außerdem muss die Expertin bzw. der Experte Kosten und Fördermöglichkeiten im Blick behalten.

So wird ein individuell auf das Gebäude und dessen Eigentümerinnen und Eigentümer zugeschnittener Sanierungsfahrplan entwickelt.

Die Expertin oder der Experte erstellt den iSFP nach dem Bestmöglich-Prinzip. Das bedeutet, dass möglichst alle Faktoren einbezogen werden, die sowohl den Energiebedarf als auch den CO2-Ausstoß des Gebäudes senken.

5. Schritt: Abstimmung mit Eigentümerin oder Eigentümer

Ein Zwischentermin wird empfohlen, um die erarbeiteten Vorschläge zu besprechen und Entscheidungen für den optimalen Sanierungsweg und die Erstellung des finalen iSFP zu treffen.

Hinweis: Als Entscheidungshilfe kann es in manchen Fällen hilfreich sein, sich von der Expertin bzw. vom Experten verschiedene Fahrplanvarianten erstellen zu lassen. Ausgedruckt und nebeneinander gelegt können die Varianten gut verglichen und diskutiert werden.

Mehrere Punkte können im Abstimmungsgespräch konkretisiert werden: 

  • vorgeschlagene Sanierungsmaßnahmen
  • Investitionskosten und finanzielle Möglichkeiten
  • bauphysikalische und anlagentechnische Zusammenhänge
  • der zeitliche Rahmen

 

6. Schritt: Ausarbeitung des finalen iSFP durch Expertin oder Experten

Die Expertin bzw. der Experte erstellt jetzt die finale Version des iSFP. Ein iSFP-Beratungsbericht besteht aus zwei Dokumenten, die beide sowohl als Ausdruck und auch als (PDF-) Datei übergeben werden können.

Die fachliche Ausarbeitung des iSFP beinhaltet, die Beratungsergebnisse, die empfohlenen Maßnahmen und die technischen Details aufeinander abzustimmen und individuell für die Eigentümerin oder den Eigentümer verständlich darzustellen und zu erläutern. Der Istzustand muss ausführlich dokumentiert werden, und ebenso die Auswirkung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen auf die Effizienz des Gebäudes. Wichtig ist hierbei auch die Kostendarstellung mit den aktuellen Fördermöglichkeiten.

7. Schritt: Übergabe und Erläuterung des iSFP

Mit den zwei iSFP-Dokumenten werden die Ergebnisse der Energieberatung überreicht und in einem Abschlussgespräch persönlich erläutert.

  1. Das Dokument „Mein Sanierungsfahrplan“ beinhaltet übersichtliche Informationen zum Istzustand und zu den geplanten Sanierungsschritten sowie Tipps und Handlungsempfehlungen.
  2. Das Dokument „Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen“ enthält detaillierte Erläuterungen der Sanierungsschritte und Hinweise zur Umsetzung einzelner Maßnahmen.

Wichtige Themen im Abschlussgespräch:

  • die einzelnen Maßnahmenpakete und deren Reihenfolge
  • nächste Schritte für die Umsetzung des ersten Maßnahmenpakets
  • Empfehlungen für Nutzungsverhalten und geringinvestive Maßnahmen zum Energiesparen
  • zusätzliche Vorteile der energetischen Sanierung

Für die Übergabe und das Abschlussgespräch sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, um alle technischen, baulichen und wirtschaftlichen Gründe für die Zusammenstellung der Maßnahmenpakete zu besprechen.

Hinweis: Mit der Umsetzungshilfe wird das darin enthaltene „Datenblatt zur Qualitätssicherung“ übergeben, das später beim BAFA verwendet wird. Alle Dokumente sollen den Eigentümerinnen und Eigentümern auch als PDF-Dokumente zur Verfügung gestellt werden.

Tipp: Das Abschlussgespräch bietet die Möglichkeit, letzte Fragen zu klären!

 

Das iSFP-Infoblatt mit Checkliste (hier als kostenfreier Download) enthält eine Zusammenfassung der Informationen, Hinweise, Tipps und Links, sowie eine Checkliste zur Vorbereitung auf eine Energieberatung.

Die Expertin oder der Experte kann auch die Umsetzung der Sanierung begleiten. Falls dies nicht schon beim Vertragsabschluss geregelt wurde, kann jetzt geklärt werden ob eine weitere Zusammenarbeit gewünscht ist.

Informationen zu weiteren Schritten nach Abschluss der Energieberatung mit iSFP sind hier zu finden: www.energie-effizienz-experten.de/isfp/neachste-schritte

Ein iSFP ist hinsichtlich der Förderung 15 Jahre lang gültig. Die Dokumente sollten daher gut aufbewahrt werden.

Was sind Qualitätsmerkmale für einen guten iSFP?

  • Die Daten zum Gebäude sind korrekt hinterlegt, die Erläuterungen sind schlüssig.
  • Die Beschreibungen von Gebäudehülle, Bauteilen und Anlagentechnik sind detailliert und gut nachvollziehbar.
  • Die Maßnahmen im iSFP sind individuell ausformuliert und detailliert erklärt. (Allgemeingültige Formulierungen und Aussagen genügen den Anforderungen der Energieberatung und dem Inhalt des iSFP nicht!)
  • Eigentümerinnen und Eigentümer finden sich mit ihren individuellen Wünschen im iSFP wieder.

iSFP - Gut zu wissen

Die iSFP-Beratung ersetzt keine Ausführungs- oder Fachplanung

Um die im iSFP empfohlenen Sanierungsmaßnahmen umzusetzen, wird häufig noch weiterführende Fachplanung benötigt. So wird wahrscheinlich eine Heizlastberechnung sinnvoll sein, um die Leistung des zukünftigen Wärmeerzeugers festzustellen. Bei einem Fensteraustausch sind geeignete Anschlussdetails zu planen. Bei baulichen Veränderungen oder Eingriffen in tragende Bauteile sollte eine Architektin bzw. ein Architekt oder eine Statikerin bzw. Statiker hinzugezogen werden. Auch bauphysikalische Prüfungen sowie ggf. erforderliche Genehmigungen sind nicht Bestandteil des iSFP und müssen gesondert erfolgen.

Energetische Fachplanung wird im Zusammenhang mit bestimmten förderfähigen Einzelmaßnahmen sowie bei der Umsetzung eines Effizienzhauses staatlich unterstützt. Mehr Informationen dazu auf der Webseite des BAFA.

Der iSFP liefert keine genaue Kostenberechnung

Der iSFP enthält eine Kosteneinschätzung der Investitionen für die geplanten Sanierungsmaßnahmen. Den Investitionen werden im iSFP die „Sowieso-Kosten“ gegenübergestellt (die Kosten, die ohne Sanierung bei dem jeweiligen Bauteil durch Wartung, Pflege und Instandhaltung ohnehin entstehen). Jedoch ist es unmöglich, die tatsächlichen Lohnkosten der umsetzenden Fachunternehmen oder die Materialpreise für die Sanierung genau vorherzusehen. Auch bei der – im iSFP optionalen – Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kann eine Expertin oder ein Experte nur eine Tendenz aufzeigen

Eine iSFP-Beratung kann sinnvoll durch eine Baubegleitung ergänzt werden

Während der baulichen Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen können immer wieder Fragen oder Probleme auftauchen. Hier können Expertinnen oder den Experten helfen, wenn sie zusätzlich mit der Baubegleitung beauftragt wurden. Zumal für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die Einhaltung der Förderanforderungen hinsichtlich der Qualität der Maßnahmen durch eine Energieeffizienz-Expertin oder einen -Experten fachlich nachgewiesen werden muss. Diese Baubegleitung im Zusammenhang zur BEG selbst ist förderfähig. Weitere Informationen sind auf dieser Webseite des BAFA zu finden: www.bafa.de.

Ein iSFP bedeutet keine Pflicht zur Sanierung

Vielmehr bietet der iSFP den Anreiz in hochwertiger Qualität und zukunftsicher sanieren zu können. Die Expertin oder der Experte erstellt den iSFP nach dem Bestmöglich-Prinzip. Das bedeutet, dass möglichst alle Faktoren einbezogen werden, die sowohl den Energiebedarf als auch den CO2-Ausstoß des Gebäudes effektiv senken. So werden mit dem iSFP meist nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähige energetisch hocheffiziente Maßnahmen empfohlen. 

Es bleibt Eigentümerinnen und Eigentümern aber auch mit iSFP freigestellt, sich bei der Gebäudesanierung für die rechtlich bindenden weniger hohen Anforderungen nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zu entscheiden. Eine gute Übersicht zu den Anforderungen bei einer freiwilligen Modernisierung gibt es auf der Webseite der Verbraucherzentrale.

 


Einfach und sofort Energie sparen?

Auch unkomplizierte, schnell umsetzbare und geringinvestive Maßnahmen können eine Menge bewirken! 

Von einfachen Tipps zur kostenlosen Änderung des Bewohnerverhaltens über günstige wirksame Maßnahmen (zwischen 50 und 100 Euro) bis zu mittleren Investitionen (unter 1.000 Euro) – hier sind geringinvestiven Maßnahmen zusammengestellt: www.energie-effizienz-experten.de/isfp/geringinvestive-massnahmen

Weitere Webseiten mit Informationen zum Energiesparen: