Eine Unternehmensbefragung der KfW hat ergeben, dass rund 800.000 Unternehmen bereits betroffen sind.
Besonders große Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz leiden unter den mannigfaltigen Auswirkungen der Erderwärmung: 74 Prozent von ihnen geben an, zumindest teilweise von negativen Konsequenzen betroffen zu sein – 13 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Unter den größeren Mittelständlern sehen das 42 Prozent so, während Kleinstunternehmen nur zu 19 Prozent angeben, negative Folgen des Klimawandels zu spüren.
Besonders anfällig für die negativen Folgen des Klimawandels sind auch energieintensive Unternehmen. Insbesondere Unternehmen mit einem Energieanteil von zehn Prozent und mehr an den Gesamtkosten spüren die Konsequenzen: 31 Prozent dieser Unternehmen geben an, zumindest teilweise betroffen zu sein – fünf Prozentpunkte mehr als in der Vorjahresbefragung.
„Extremwetterereignisse wie Dürren, Stürme oder Überschwemmungen nehmen weltweit zu und verursachen erhebliche Schäden, auch in Deutschland“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. „Eine konsequente und ambitionierte internationale Klimaschutzpolitik dient nicht nur dem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Stabilität von Ökosystemen. Sie ist ein bedeutender Hebel zur Sicherung des zukünftigen wirtschaftlichen Wohlstands.“
Basis dieser Ergebnisse ist das KfW-Klimabarometer 2025. Ausgewertet wurden für diese Sonderauswertung vor allem Daten der vierten Erhebungswelle (Februar bis Juni 2025), an der rund 13.300 Unternehmen teilgenommen haben.
Die Studie finden Sie zum Nachlesen im Download-Center der KfW.
Weitere Informationen finden Sie außerdem in dieser Pressemitteilung der KfW.




