Die Bilanz der KfW zeugt von einem starken ersten Halbjahr und einem hohen Fördervolumen im Förderschwerpunkt Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Die KfW Bankengruppe hat ein sehr gutes erstes Halbjahr verzeichnet und Finanzierungen in Höhe von 57,7 Milliarden Euro zugesagt. Damit lag zum Halbjahr das Zusagevolumen für originäres Fördergeschäft auf Rekordniveau. Das Neugeschäft lag rund 46 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Programme für private Kundinnen und Kunden wurden intensiv nachgefragt. Der Anstieg des Neuzusagevolumens ist vor allem auf die hohe Nachfrage im Förderschwerpunkt Energieeffizienz und Erneuerbare Energien zurückzuführen. Hier wurden Mittel in Höhe von 12,9 Milliarden Euro zugesagt - 5,8 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert. Verantwortlich hierfür waren zum einen die höheren Neuzusagen im Programm Klimafreundlicher Neubau (KFN), wozu auch die Wiedereinführung des Energieeffizienzstandard 55 beigetragen hat - so sind die Nachfragen im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,6 Milliarden Euro auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen. Zum anderen blieb das Interesse an der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) inklusive der Heizungsförderung hoch. Dort lagen die Neuzusagen mit 6,5 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert von 5,2 Milliarden Euro.
Auch die Nachfrage nach Förderkrediten im Segment Mittelstand für Klimaschutz- und Umweltvorhaben war ausgeprägt: Sie hat sich mit 11,2 Milliarden Euro gegenüber 5,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Dazu sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW: "Die unvermindert hohe Nachfrage nach unseren KfW-Förderangeboten für Klima- und Umweltvorhaben zeigt deutlich: Unternehmen und private Kundinnen und Kunden sind bereit, in die Zukunft zu investieren – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Mit unseren zinsvergünstigten Krediten und Zuschüssen setzen wir wirksame Anreize für Investitionen. Unsere Förderung ist ein wesentlicher Beitrag zu Wachstum, Beschäftigung und zur Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland."
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der KfW.




